„Katastrophale Schäden“ durch Hurrikan „Ida“: Gouverneur rechnet mit weiteren Toten

  • John Bel Edwards, der Gouverneur von Louisiana, hat die Schäden nach dem Hurrikan „Ida“ als katastrophal bezeichnet.
  • Er geht fest davon aus, dass die Zahl der Todesopfer „deutlich“ ansteigen wird.
  • Die Rettungseinsätze laufen aufgrund der verwüsteten Straßen schleppend.
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Baton Rouge. Der Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, hat die Schäden in seinem Bundesstaat durch Hurrikan „Ida“ als „katastrophal“ bezeichnet. Der Wiederaufbau werde Wochen und Monate dauern, sagte er am Montagmorgen (Ortszeit) im Gespräch mit dem TV-Sender NBC. Die Rettungs- und Bergungseinsätze liefen teils schleppend an, weil so viele Straßen durch Trümmer unpassierbar seien. Er gehe fest davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch im Laufe des Tages „deutlich“ ansteigen werde. „Die Schäden sind wirklich katastrophal.“ Die Behörden bestätigten zunächst ein Todesopfer.

„Viele haben noch stehendes Wasser in ihren Häusern und müssen gerettet werden”, sagte der Gouverneur. Er betonte zugleich, es sei sehr erfreulich, dass das Hochwasserschutzsystem in New Orleans, das nach der Zerstörung durch Hurrikan “Katrina” im Jahr 2005 gebaut worden war, gehalten habe.

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Hurrikan „Ida“ richtet schwere Schäden in Louisiana an
2:02 min
Einen Tag nach dem Hurrikan „Ida“ im Bundesstaat Louisiana werden die schweren Schäden sichtbar. Vielerorts sitzen Menschen noch in den steigenden Fluten fest.  © AFP
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„Die Lage in New Orleans ist schlecht so wie sie jetzt ist ohne Strom, aber es könnte so viel schlimmer sein“, sagte John Bel Edwards mit Blick auf die schützenden Dämme. Er hoffe, dass die Elektrizität zumindest in Teilen von New Orleans „bald“ wieder hergestellt werden könne, sagte Edwards.

RND/dpa

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