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Regenbogenparade nach Corona-Pause

Hunderttausende feiern 50. Pride Parade in London

02.07.22, London: Ein als Queen verkleidete Person nimmt an der Pride Parade zum 50. Geburtstag der Deomstration in London teil. Zum 50. Geburtstag der Pride Parade in London haben wieder Hunderttausende eine bunte Regenbogenparade gefeiert.

02.07.22, London: Ein als Queen verkleidete Person nimmt an der Pride Parade zum 50. Geburtstag der Deomstration in London teil. Zum 50. Geburtstag der Pride Parade in London haben wieder Hunderttausende eine bunte Regenbogenparade gefeiert.

London. Zum 50. Geburtstag der Pride Parade in London haben wieder Hunderttausende eine bunte Regenbogenparade gefeiert. Ein Paradezug am Samstag verlief entlang einer ähnlichen Route wie die allererste Parade 1972, vom Hyde Park in Richtung des Regierungsviertels Westminster. Seit damals habe es für Homo- und Bisexuelle, Transmenschen, Queere (LGBTQ) und alle anderen gewaltige Fortschritte gegeben, aber es gebe immer noch etwas zu tun, sagte Organisator Chris Joell-Deshields.

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Londons Bürgermeister Sadiq Khan warnte am Samstag vor Gefahren für die LGBT+-Gemeinschaft. Es gehe darum, Fortschritte zu feiern, aber auch weiter für gleiche Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen einzutreten, sagte Khan. Er verwies auf den tödlichen Angriff rund um eine beliebte Schwulen-Bar in Oslo vor einer Woche. „Wir müssen uns bewusst sein, dass für die Gemeinschaft immer noch die Gefahr von Diskriminierung, Voreingenommenheit und Gewalt besteht.“

Wir marschieren heute für die Opfer von Oslo, für diejenigen, bei denen es noch keine Fortschritte gibt wie bei uns.

Sadiq Khan,

Bürgermeister von London

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In Oslo hatte in der Nacht zum 25. Juni ein Angreifer mit Schüssen zwei Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der norwegische Geheimdienst PST stuft die Attacke als islamistischen Terroranschlag ein.

Erste Parade seit Beginn der Corona-Pandemie

In London versammelten sich bereits am Vormittag zahlreiche Menschen zur ersten Pride Parade seit Beginn der Corona-Pandemie. Viele der oft verkleideten Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen Regenbogenfahnen als Symbol der LGBT+-Szene. „In dieser großartigen Stadt sollten wir ein Leuchtfeuer der Inklusion, der Offenheit sein, aber auch ein Ort, wo man sein kann, wer man sein möchte und wo man frei sein kann, zu lieben, wen man lieben möchte“, sagte Bürgermeister Khan.

Die Parade vom Hyde Park bis zum Regierungsviertel Whitehall würdigt in diesem Jahr den ersten Marsch von Schwulen und Lesben 1972. Mehr als eine Million Menschen wurden in der britischen Hauptstadt für die Feiern erwartet. Am berühmten Platz Trafalgar Square sollten prominente Musikstars auftreten. Darunter war auch Sängerin Emeli Sandé, die im April ihre Bisexualität öffentlich gemacht hatte, und ihre Partnerin, die Pianistin Yoana Karemova.

RND/dpa/hyd

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