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Hunderte warten in Ecuador stundenlang auf Versorgung und Coronatests

  • Ecuadors Hauptstadt Quito sei "in einer kritischen Situation", sagt Gesundheitsminister Carlos Zevallos.
  • Etliche Menschen müssen vor Krankenhäusern meist stundenlang auf medizinische Versorgung warten.
  • Seit Wochen sind Kliniken und Bestattungsunternehmen in Quito überfordert.
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Quito. Hunderte Menschen mit Atemproblemen haben in Ecuador stundenlang auf medizinische Hilfe und Coronavirus-Tests warten müssen. Vor Krankenhäusern in der Hauptstadt Quito bildeten sich lange Schlangen, Menschen warteten bis zu vier Stunden. Gesundheitsminister Carlos Zevallos sagte, Quito sei "in einer kritischen Situation".

"Es gibt eine sehr große Nachfrage nach Betten in Krankenhäusern, die an Patienten in kritischem Zustand angepasst wurden, die Beatmung und Intensivbetreuung benötigen", sagte Zevallos. "Wir sind in einer Position, die mit dem Rest von Lateinamerika nicht zu vergleichen ist."

Neuinfektionen in Ecuador steigen wieder

Seit Wochen sind Krankenhäuser und Bestattungsunternehmen in Quito überfordert. Dort wurden 12.747 Infektionen und 605 Todesfälle mit dem Coronavirus registriert.

Seit der Lockerung der Einschränkungen Anfang Juni steigt die Zahl der Neuinfektionen in Ecuador wieder an. Insgesamt wurden in dem südamerikanischen Land seit Ende Februar 82 279 Infektionen registriert. Offiziellen Angaben zufolge kamen 5584 Menschen ums Leben, Experten schätzen jedoch, dass weitere 3353 Todesfälle ebenfalls auf das Virus zurückzuführen sind.

RND/AP

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