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Hunderte Beteiligte: Polizei muss Massen-Streit in Freibad mit Pfefferspray schlichten

In einem Freibad in Düsseldorf hat ein Streit zwischen Hunderten Badegästen zu einem großen Polizeieinsatz geführt. Die Hintergründe des Ärgers sind unklar.

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Düsseldorf. In einem Düsseldorfer Freibad ist es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Die Polizei rückte am Samstag mit Dutzenden Beamten an und versuchte zu schlichten. Der Betreiber des Bades entschloss sich am Abend zu einer vorzeitigen Schließung. Zu körperlichen Auseinandersetzungen sei es nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Nach derzeitigem Informationsstand hätten sich Badegäste von einer Gruppe junger Männer belästigt oder bedroht gefühlt. Möglicherweise seien diese laut oder übergriffig gewesen oder hätten sich auf andere Weise daneben benommen.

Einzelne Badegäste hätten das kritisiert, ein Wort habe das andere gegeben, und so habe sich die Stimmung aufgeheizt. Immer mehr Badegäste hätten sich mit denjenigen, die sich belästigt gefühlt hätten, solidarisiert. „So stellt sich zumindest die momentane Informationslage dar“, sagte der Sprecher.

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Da die Situation nach Einschätzung der Polizei zu eskalieren drohte, wurden weitere Einsatzteams gerufen. Die Polizei versuchte, die Kontrahenten voneinander zu trennen. Daraufhin seien auch die Beamten aus der größeren Gruppe heraus angepöbelt worden.

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Einzelne hätten Getränkekartons in Richtung der Einsatzkräfte geworfen oder versucht, die Polizisten durch herausforderndes Herantreten zu provozieren. In dieser Situation hätten die Polizisten auch Pfefferspray eingesetzt, es sei aber niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Streit in Freibad löst sich schließlich auf

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Letztlich habe sich alles "in Wohlgefallen aufgelöst", sagte der Sprecher. Vielleicht sei die starke Erhitzung der Gemüter auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückzuführen. Über den Vorfall hatte zunächst die "Rheinische Post" berichtet.

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Von RND/dpa