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Hund von AfD-Politiker vergiftet und getötet – Leberwurstköder im Garten der Familie

Eine Deutsche Dogge sitzt auf dem Rasen (Symbolbild).

Eine Deutsche Dogge sitzt auf dem Rasen (Symbolbild).

Brandenburg an der Havel.Der AfD-Politiker Axel Brösicke (44) aus Brandenburg trauert um seinen Hund Lisa. Das Tier kam allerdings nicht auf natürlichem Weg ums Leben – die Dogge hatte Giftköder gefressen.

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“Am Freitag hatte die Dogge sich übergeben, abends war sie ruhig und schlapp. Das erschien mir aber normal, hatte sie doch den ganzen Tag mit uns getobt”, sagte der AfD-Kommunalpolitiker und Fraktionsvorsitzende der “Märkischen Allgemeinen Zeitung” (MAZ). Seine Deutsche Dogge sei stets kinderlieb und verträglich mit anderen Hunden gewesen. Der Politiker, seine Frau und seine beiden Kinder besaßen neben der getöteten Dogge noch eine Bulldogge und eine Chihuahua-Mutter mit sieben Welpen. Am nächsten Morgen ließ Brösicke die drei ausgewachsenen Tiere nach draußen. Später spuckten die Bulldogge und die Chihuahua-Mutter Blut, die Deutsche Dogge verschwand. Die Hundedame fand er später aufgebläht im Unterholz. Sie starb auf der Fahrt zu einer Tierklinik. Die anderen beiden Tiere überlebten.

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Brösicke findet Leberwurstköder

Noch am selben Tag untersuchte Brösicke seinen Garten und entdeckte dabei ein aufgeschlitztes Leberwurststück, die in seiner Familie niemand esse. Der Politiker habe keine Ahnung, wer die Leberwurst mit Gift in seinem Garten platziert habe. Einen politischen Hintergrund schließe er allerdings aus. “Viele hier wissen, dass ich kleine Kinder habe, die auch im Garten sind. Da nimmt keiner billigend eine Gefährdung für sie in Kauf”, sagte er der MAZ.

In seiner Fraktion und im AfD-Kreisverband erhält Brösicke für seinen Distanzierungskurs von Ex-Landeschef Andreas Kalbitz großen Zuspruch.

RND/nis

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