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Hund in 49 Grad heißem Auto eingesperrt: Polizistin schlägt Scheibe ein

  • Die Außentemperatur betrug nur 20 Grad, das Auto hatte sich aber auf 49 Grad aufgeheizt - und das wäre einem Schäferhund beinahe zum Verhängnis geworden.
  • Polizisten befreiten das hechelnde Tier in Ludwigsburg (Baden-Württemberg).
  • Der Hundebesitzer gab an, er habe schlicht vergessen, das Fenster zu öffnen.
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Tamm. Die Polizei hat im Kreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg einen Schäferhund aus einem 49 Grad warmen Auto befreit. Der Besitzer hatte den Vierbeiner ohne Wasser und bei geschlossenen Fenstern in dem Wagen zurückgelassen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatten Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes den hechelnden Hund hinter beschlagenen Scheiben des geparkten Autos in Tamm entdeckt.

Nachdem eine Beamtin der alarmierten Polizei am Dienstag ein Autofenster mit einem Notfallhammer eingeschlagen hatte, sei der Hund aus dem Auto geholt worden. Dann hätten Ordnungshüter das Tier in den Schatten gelegt und mit Wasser versorgt.

Zwar habe die Außentemperatur nur 20 Grad betragen. Im Auto selbst habe aber eine Temperatur von 49 Grad geherrscht. Der Hundebesitzer habe schlicht vergessen, das Fenster zu öffnen. Der 44 Jahre alte Mann muss nun mit einer Anzeige rechnen, wie die Polizei mitteilte.

RND/dpa

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