Howard Carpendale: „Trump war schon immer ein Blödmann“

Jahrelang lebte Schlagerstar Howard Carpendale selbst in den USA, heute ist das aufgrund der politischen Lage für den 73-Jährigen unvorstellbar. Zum amtierenden US-Präsidenten Donald Trump hat er eine klare Meinung.

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Berlin. Sänger Howard Carpendale hat jahrelang in den USA gelebt und dort Donald Trump getroffen, als der noch nicht US-Präsident war. Über die Begegnung auf einem Golfplatz sagte er dem Nachrichtenportal "t-online.de": "Ich saß am Tisch mit ein paar Freunden. Wir wollten eine Runde spielen. Er saß nebenan und aß seinen Hamburger. Irgendwann kam er rüber zu unserem Tisch, sagte ein paar Worte, legte seine Hand auf meine Schulter. Er war sehr freundlich und sehr nett."

Dass dieser Mann jedoch einmal Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden würde, daran hatte der Sänger nicht geglaubt. „Obwohl er immer wieder gedroht hat, mal Kandidat für die Präsidentschaft zu werden, habe ich das nicht so ernst genommen. Plötzlich stand er da mit 15 oder 16 Gegnern und hat sie alle weggeputzt“, sagte Carpendale.

„Dieser Wahnsinn, in einem Land, in dem ich Jahre verbracht habe“

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Die politische Lage in den USA sieht der 73-Jährige aktuell sehr kritisch. „Es ist eine ernste Hasssituation in Amerika zwischen seinen Anhängern und den Leuten, die nicht seine Anhänger sind. Menschen sind nicht mehr bereit miteinander zu diskutieren.“ Eine Rückkehr in die USA schließt Carpendale deshalb aus: „Dieser Wahnsinn, in einem Land, in dem ich Jahre verbracht habe, wo ich heute nicht mehr sein möchte“, sagt der 73-Jährige. Und was hält er inzwischen vom amtierenden US-Präsidenten? „Donald Trump war schon immer ein Blödmann.“

Von RND