Horrorfahrt: Fahrerlose Metro rast ohne Halt durch Paris

  • Eine vollautomatische Straßenbahn ist in Paris nach Angaben der Gewerkschaft Solidaires RATP regelrecht „durchgedreht“.
  • Sie durchfuhr drei Stationen ohne anzuhalten.
  • Das Bahnunternehmen spricht von einem „technischen Zwischenfall“.
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Paris. Eine absolute Horrorfahrt haben Fahrgäste der Pariser Metro hinter sich: Ein Zug der fahrerlosen Linie 1 soll laut Medienberichten hinter dem Louvre-Museum losgefahren und ohne Halt durch die Stadt gerast sein. Insgesamt durchfuhr die Bahn gleich drei Stationen, ohne anzuhalten. Die Gewerkschaft Solidaires RATP, die Bahn- und Busfahrer vertritt, erklärte, die vollautomatische Straßenbahn sei regelrecht „durchgedreht“.

Auf Twitter machen Fahrgäste ihrem Ärger Luft: „Wir sind nur knapp einem enormen Unfall entgangen“, schreibt einer beispielsweise auf Twitter. Die Metro sei beinahe in die vorausfahrende hineingerast, heißt es dort. „Ich habe noch nie so viel Angst gehabt in meinem Leben.“

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„Keine Gefahr für Fahrgäste“

Die Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP bestätigte den Vorfall, versuchte jedoch, für Beruhigung zu sorgen. Die Fahrt sei für Fahrgäste zwar „eindrucksvoll“ gewesen. „Wir versichern Ihnen aber, dass keine Gefahr bestand“, heißt es in einem Statement auf Twitter.

Als Grund für die wilde Fahrt nennt das Unternehmen einen „technischen Zwischenfall“.

Die Gewerkschaft Solidaires RATP ruft dazu auf, nicht immer mehr fahrerlose Züge einzusetzen. Um Geld zu sparen, wurde kürzlich auch die viel befahrene Linie 4 in Paris auf Automatikbetrieb umgestellt.

RND/msc

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