• Startseite
  • Panorama
  • Hochwasserkatastrophe: VW, BVB und Co. unterstützen Flutopfer - Hilfsaktionen im Überblick

VW, BVB und Co.: So unterstützen Unternehmen und Vereine die Flutopfer

  • Viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat die Hochwasserkatastrophe hart getroffen.
  • Nun mehren sich die Hilfsaktionen von Vereinen und Unternehmen.
  • Wer wie helfen will – ein Überblick.

Berlin. Nach den Hochwasserkatastrophen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zeigen sich Unternehmen und Vereine hilfsbereit. Der in Ludwigshafen ansässige Chemiekonzern BASF etwa hat eine Spende von einer Million Euro angekündigt. Der Betrag gehe an das Deutsche Rote Kreuz, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Baumarkt Obi mit Sitz im nordrhein-westfälischen Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) kündigte Spenden von Material an Hilfsorganisationen und Betroffene an. Auch Bürger könnten Geräte und Werkzeuge, etwa Pumpen und Trocknungsgeräte, an Obi-Märkten abgeben. Sie würden von dort in die Katastrophengebiete transportiert, und die Spender erhielten einen Warengutschein im Wert eines entsprechenden Neugeräts.

+++Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Hochwasserkatastrophe hier im Liveblog+++

VW und Ford-Werke helfen mit Geld und Fahrzeugflotte

Hilfe zu leisten hat auch das Wolfsburger Unternehmen Volkswagen angekündigt. Der Automobilkonzern will laut „Wolfsburger Allgemeiner Zeitung“ ebenfalls eine Million Euro spenden.

Die Ford-Werke GmbH in Köln will zudem eine Fahrzeugflotte bereitstellen. Seit Freitagnachmittag übergebe man verschiedene Transporter und Pick-ups an Katastrophenhelfer, teilte das Unternehmen mit.

Und auch der Fußball zeigt sich solidarisch, wie der Sportbuzzer berichtet. Borussia Dortmund will beispielsweise ein Benefizspiel organisieren. Die Einnahmen sollen den Betroffenen der Flutkatastrophe zugutekommen. Die Klubs Borussia Mönchengladbach, 1. FSV Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern schlossen sich der Idee an und wollen ebenfalls Benefizspiele austragen. Der FC Bayern München, der 1. FC Köln und Telekom Deutschland einigten sich darauf, gemeinsam 100.000 Euro an die Flutopfer zu spenden. Auch etliche andere Vereine und Fangruppen sicherten Hilfe zu.

1 von 47
1 von 47
Nordrhein-Westfalen, Erftstadt: Ein Foto, das die Bezirksregierung Köln am Freitag über Twitter verbreitete, zeigt Überschwemmungen in Erftstadt-Blessem.  @ Quelle: Rhein-Erft-Kreis/dpa

DFL und DFB: 3 Millionen Euro für Flutopfer

Die Deutsche Fußball-Liga und der Deutsche Fußball-Bund sagten den Opfern ebenso finanzielle Hilfe zu. Wie die beiden Verbände am Freitag mitteilten, wollen sie einen Hilfsfonds mit 3 Millionen Euro auflegen. „Die Bilder der Überschwemmungen und Verwüstungen, das gesamte Ausmaß dieser Katastrophe, lassen uns betroffen und entsetzt zurück“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten und den vielen Menschen, die in Not sind.“

Mit dem Geld werde man menschliches Leid nicht mildern können. „Wir hoffen aber, damit gemeinsam wenigstens an einigen Stellen unterstützen zu können. Solidarität in dieser Krisensituation halten wir für selbstverständlich“, hieß es weiter. Darüber hinaus habe der DFB auch die Europäische Fußball-Union (Uefa) kontaktiert, die ebenfalls Unterstützung zugesagt habe.

Video
Erftstadt: Bilder nach der Katastrophe
0:59 min
Keine Toten – aber es sei noch nicht auszuschließen, dass die Retter bei den Aufräumarbeiten Opfer finden könnten, sagte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises.  © Reuters

Der Deutsche Olympische Sportbund stellt für vom Hochwasser geschädigte Vereine eine Soforthilfe von 100.000 Euro als Basishilfe zur Verfügung. „Die aktuelle Hochwasserkatastrophe betrifft auch in erheblichem Maße die Sportvereine in den betroffenen Gebieten“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Freitag. „Massive Vernichtungen und Beschädigungen von Sport- und Vereinsanlagen bedrohen die bereits durch die Corona-Pandemie geschwächten Vereine nun zusätzlich in ihrer Existenz. Deshalb wollen wir schnell und unbürokratisch Hilfe zur Selbsthilfe leisten.“ Zudem wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

RND/epd/dpa/cz

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen