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Sensationstouristen und Gaffer behindern Arbeit im Katastrophengebiet – Einsatz gegen Plünderer

  • Während Helfer unermüdlich gegen das Hochwasser in den Katastrophengebieten kämpfen, bereiten Hochwassertouristen und Gaffer den Einsatzkräften zusätzliche Probleme.
  • Im besonders schwer betroffenen Ahrweiler blockierten Schaulustige Straßen.
  • Wegen möglicher Plünderungen erhöht die Polizei dort die Präsenz.

Mainz. Hochwassertouristen und Gaffer behindern im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz die Arbeit der Einsatzkräfte. „Schaulustige blockieren Straßen im Bereich Ahrweiler“, schrieb die Polizei Koblenz am Samstag bei Twitter. Der Verkehr komme dadurch zeitweise zum Erliegen. „Was die Hilfskräfte an den vielen Einsatzstellen nicht gebrauchen können sind Gaffer!“, machten die Beamten deutlich.

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Mit einem eindringlichen Appell wandte sich auch die Polizei in Mainz über Twitter an potenzielle Hochwassertouristen und Gaffer. „Es ist nicht an der Zeit für Touren in einem Katastrophengebiet“, hieß es am Samstag. Denn viele Menschen hätten dort gerade erst „großes Leid und Verluste erfahren“. Während des Katastropheneinsatzes seit Donnerstag war es bereits zu Behinderungen durch Schaulustige gekommen.

In der besonders vom Hochwasser betroffen Region Ahrweiler erhöht die Polizei unterdessen wegen möglicher Plünderungen und wegen Hochwassertouristen die Präsenz. Dies teilte die Kreisverwaltung am Samstag mit. Die Lage in den überfluteten Gebieten sei noch immer sehr angespannt. Rund 1300 Einsatzkräfte aus dem ganzen Bundesgebiet würden vor Ort helfen. Die Wasserstände sänken den Prognosen zufolge, neue Regenfälle würden nicht erwartet.

RND/dpa/seb

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