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Flutkatastrophe: viele Bahnstrecken in NRW und Rheinland-Pfalz zerstört

  • Rund 80 Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind durch die Hochwasserkatastrophe beschädigt worden.
  • Besonders betroffen sind Regionalverkehrsstrecken.
  • Die Reparaturarbeiten werden laut der Deutschen Bahn mehrere Wochen und Monate dauern.

Frankfurt/Main . Nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden die gravierenden Schäden bei der Bahn immer deutlicher: Allein sieben Regionalverkehrsstrecken seien von den Wassermassen so stark zerstört worden, dass sie neu gebaut oder umfangreich saniert werden müssten, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag mit. Die Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen würden Wochen und Monate dauern. Insgesamt seien Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern von den Unwetterfolgen betroffen.

80 Bahnhöfe wurden beschädigt

Rund 2000 Mitarbeiter der Bahn seien dabei, Gleise, Bahnhöfe und Anlagen von Geröll und Schlamm frei zu räumen. Rund 80 Bahnhöfe wurden laut Mitteilung durch das Unwetter beschädigt. Wassereinbrüche hätten Aufzüge zerstört oder Bahnsteige unterspült. Viele kleinere Reparaturen habe die Bahn bereits erledigt. Aber: Noch seien nicht alle Erkundungsarbeiten abgeschlossen.

Nach wie vor gibt es laut Bahn große Einschränkungen im Nah- und Regionalverkehr. Aufgrund gesperrter Strecken verkehrten zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien weiterhin nicht oder nur eingeschränkt. Ersatzweise fahren Busse, soweit die Straßen in den Krisenregionen noch intakt seien. Über Verbindungen informierten die Verkehrsverbünde und Eisenbahnverkehrsunternehmen der Regionen.

Fahrgäste im Fernverkehr könnten die Züge bis auf wenige Abweichungen wieder uneingeschränkt für ihre Reise nutzen. Auch im internationalen Verkehr zwischen Frankfurt–Köln und Brüssel/Amsterdam seien die Züge wieder ohne Unterbrechung unterwegs. Trotzdem könne es im Nah- und Fernverkehr weiter zu Verspätungen oder Zugausfällen kommen.

RND/dpa

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