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Stromausfälle und Trinkwasser-Probleme in Euskirchen halten an

  • Dauerregen hat im Westen Deutschlands Flüsse und Bäche in reißende Fluten verwandelt.
  • Mindestens 179 Menschen starben nach den heftigen Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.
  • Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier im Liveticker.

Ganze Landstriche sind verwüstet, Häuser weggespült, zahlreiche Tote: Die Flutkatastrophe im Westen hat Schäden eines immensen Ausmaßes hinterlassen – der noch immer nicht ganz absehbar ist. Eine Woche nach dem Beginn der starken Regenfälle hat die Bundesregierung millionenschwere Soforthilfen auf den Weg gebracht. Insgesamt 400 Millionen Euro sollen in den Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur fließen und die schlimmsten Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken beseitigen. Bund und Länder tragen die Kosten jeweils zur Hälfte.

Die Gefahr ist derweil noch nicht gebannt: Am Sonntagabend lösten heftige Unwetter in Berlin und Brandenburg zahlreiche Einsätze der Feuerwehren aus. Alle Entwicklungen zur Wetterlage finden Sie in unserem Liveticker.

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Video
„Sechsstelliger Schaden“ – Erftstädter zeigt Ausmaß der Zerstörung
2:45 min
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Erftstadt zeigt ein örtlicher Hausbesitzer das Ausmaß des Schadens an seinem Haus.  © RND

Politik diskutiert Hochwasserkatastrophe

Nach der Unwetterkatastrophe kommt am Montag der Innenausschuss im Bundestag zu einer Sondersitzung zusammen. Neben möglichen Versäumnissen der Behörden wollen die Abgeordneten darüber sprechen, ob der Bund künftig mehr für den Katastrophenschutz tun sollte.

Die Bewältigung akuter Katastrophenlagen liegt bislang in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Der Bund hat seinerseits die Aufgabe, für den Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall zu sorgen. Einige Experten halten diese Aufteilung für nicht mehr zeitgemäß.

RND mit dpa

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