3500 DRK-Helfer in Katastrophengebieten: „Wir bleiben, solange die Menschen Hilfe brauchen“

  • Rund 3500 Helfer des DRK sind zurzeit in den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz.
  • Das Rote Kreuz geht davon aus, noch monatelang vor Ort zu helfen.
  • „Wir bleiben auf jeden Fall, solange die Menschen die Hilfe nötig haben“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Rote Kreuz rechnet mit einem langen Hilfseinsatz im Katastrophengebiet an der Ahr. „Wir stellen uns schon darauf ein, dass wir noch mehrere Monate Hilfe zu leisten haben“, sagte die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, am Donnerstag bei einem Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Wir bleiben auf jeden Fall, solange die Menschen die Hilfe nötig haben.“

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Rund 3500 Helfer des DRK aus ganz Deutschland seien derzeit in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Sie helfen bei der Versorgung mit Trinkwasser, Strom, Hygieneartikeln – und mit der Bereitstellung von mobilen Arztpraxen. Viele Arztpraxen wurden zerstört.

„Diese Hilfe wird auch vonseiten der Bevölkerung sehr anerkannt“, sagte Hasselfeldt. Zudem gebe es eine große Spendenbereitschaft für die Betroffenen: Bereits mehr als 15 Millionen Euro seien an Spenden eingegangen.

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DRK fordert Einrichtung von Versorgungslagern

Um die Menschen in solchen Katastrophenfällen besser und schneller versorgen zu können, forderte Hasselfeldt die Einrichtung von bundesweit insgesamt zehn Versorgungslagern, in denen zum Beispiel Feldbetten, Etagenbetten, Decken, Hygieneartikel, Wasseraufbereitungsanlagen und Stromaggregate vorgehalten werden. Zwei solcher Lager seien bereits von der Politik beschlossen worden. Sie hoffe sehr, dass die übrigen „acht Standorte auch relativ schnell genehmigt und umgesetzt werden“.

Bei der Hochwasserkatastrophe vor rund einer Woche waren im Westen Deutschlands mindestens 175 Menschen ums Leben gekommen – davon 128 in Rheinland-Pfalz und 47 in Nordrhein-Westfalen.

RND/dpa

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