Überschwemmungen in Franken: Kommunen räumen auf

  • In vielen Teilen Frankens kommt es am Freitag wegen eines Unwetters zu Hochwasser.
  • Nun konzentrieren sich die Kommunen auf die Aufräumarbeiten.
  • Doch die Behörden rechnen mancherorts weiterhin mit Überschwemmungen.
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Neustadt an der Aisch/Wilhermsdorf. Nach Dauerregen und Hochwasser in vielen Teilen Frankens konzentrieren sich die Kommunen am Samstag auf die Aufräumarbeiten. Überflutete Straßen und Keller mussten von Schlamm befreit werden. Ein Teil der Schäden dürfte erst sichtbar werden, wenn die Wassermassen langsam zurückgegangen sind. In Teilen Frankens rechneten die Behörden zudem mit weiteren Überschwemmungen.

Katastrophenfall am Samstag

Im Landkreis Neustadt an der Aisch galt am Samstag weiterhin der Katastrophenfall. Teilweise waren Straßen auch am Samstag noch nicht wieder befahrbar. Insgesamt seien rund 700 Einsätze gemeldet worden und mehr als 1300 Einsatzkräfte beschäftigt gewesen, sagte ein Sprecher.

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Am Samstagvormittag standen noch rund 100 Einsätze aus, häufig ging es dabei um vollgelaufene Keller. Sie sollten im Laufe des Tages ausgepumpt werden. Die Lage habe sich entspannt, sei aber noch nicht vom Tisch, sagte der Sprecher. Die Schäden hätten „eine immense Dimension“.

Teile der Gemeinde ohne Strom

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In Wilhermsdorf im Landkreis Fürth waren auch am Samstagvormittag noch Teile der Gemeinde ohne Strom. Kreisbrandrat Frank Bauer ging allerdings davon aus, dass die Versorgung im Laufe des Tages wieder hergestellt wird. Insgesamt habe es Hunderte Einsätze im Landkreis gegeben. Verletzte hatte es in seinem Zuständigkeitsgebiet nicht gegeben, allerdings hatten am Freitag Schlauchbootfahrer von der Hochwasser führenden Zenn gerettet werden müssen.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt blieb die Lage am Samstag angespannt. Am Vormittag waren alle Zufahrten nach Höchstadt bis auf eine laut Landratsamt überflutet.

Stundenlanger Dauerregen hatte am Freitag Wiesen, Straßen und teils ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Kanalisation, Flüsse und Bäche waren stellenweise überfordert und hatten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen können. Die Regenfälle hatten aber bereits am Freitagabend nachgelassen.

RND/dpa

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