Hochwasser im Südwesten: Hoch „Frank“ vertreibt den Regen

  • Nach den Sturmtiefs „Ottilia“ und „Petra“ kommt Hoch „Frank“ und bringt wohl etwas Entspannung in die Hochwassersituation im Süden und Südwesten.
  • Mit ihm gehen die Niederschläge zurück, die das Hochwasser begünstigen.
  • Bis mindestens Samstagabend soll es in den Hochwassergebieten trocken bleiben.
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Vor allem Rheinland-Pfalz und große Teile Süddeutschlands kämpfen mit Überflutungen und Hochwasser. In der Gemeinde Aach bei Trier wurde in der Nacht zu Dienstag der Ortskern überschwemmt, an der Mosel gibt es zahlreiche Überschwemmungen und Straßensperrungen.

Bis mindestens Samstagabend sollte es trocken bleiben

Für die nächsten Tage zeichnet sich laut Wetterdienst Wetterkontor eine leichte Entspannung der Situation ab: „Nach den beiden Tiefs ‚Petra‘ und ‚Ottilia‘, die für die Überschwemmungen verantwortlich waren, kommt das Hoch ‚Frank‘ und sorgt für trockeneres Wetter“, sagt Wetterkontor-Geschäftsführer Jürgen Schmidt. Vor allem der Südwesten werde sich darüber freuen, da auch kältere Luft herangetragen würde. Der Niederschlag werde ab Mittwoch rasant abnehmen und die trockene Phase könnte das Hochwasser eindämmen. „Bis mindestens Samstagabend sollte es in den Hochwassergebieten trocken bleiben“, so Schmidt.

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Für Dienstag kündigt Wetterkontor noch zahlreiche Regen- oder Graupelschauer an, nur ab und zu soll die Sonne durchkommen. Für die höheren Lagen im Erzgebirge und auf den Alpengipfeln sind Sturmböen und Orkanböen angekündigt. Die Temperaturen bewegen sich knapp unter null Grad oder im niedrigen einstelligen Bereich.

RND/kast

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