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Nach Überschwemmung: Alle auf B265 versunkenen Autos geborgen - keine Toten gefunden

  • Nach der Überschwemmung der Bundesstraße 265 bei Erftstadt konnten alle eingeschlossenen Fahrzeuge geborgen werden.
  • Wie ein Sprecher am Montag erklärt, seien dabei glücklicherweise keine Toten entdeckt worden.
  • Allerdings gebe es noch ein Regenrückhaltebecken in der Nähe der Straße, das noch ausgepumpt werde.

Erftstadt. Auf der überspülten Bundesstraße 265 bei Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) sind alle vom Hochwasser eingeschlossenen Fahrzeuge geborgen worden. Tote seien glücklicherweise dabei bislang nicht entdeckt worden, erklärte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises am Montag. Allerdings gebe es noch ein Regenrückhaltebecken in der Nähe der Straße, das noch ausgepumpt werde.

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Wie die Stadt Erftstadt auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, sollten aus dem Becken im Laufe des Montags noch fünf weitere Fahrzeuge geborgen werden. Die Stadt erklärte aber auch: „Glücklicherweise wurden dort keine Personen in den Fahrzeugen aufgefunden.“

Mehr als 100 Fahrzeuge vom Hochwasser eingeschlossen

Auf der B265 bei Erftstadt waren mehr als 100 Fahrzeuge vom Hochwasser eingeschlossen worden. Der Rhein-Erft-Kreises hatte erklärt, es sei unklar, ob es alle Insassen rechtzeitig aus ihren Wagen geschafft hätten, als sie von den Wassermassen überrascht wurden.

Nach Angaben des Kreises wurden auch im besonders stark getroffenen Erftstädter Stadtteil Blessem bislang keine Todesopfer der Hochwasserkatastrophe gefunden. 29 Menschen gelten aber noch als vermisst, sagte der Sprecher des Kreises.

In Blessem hatte ein gewaltiger Erdrutsch Straßen und Häuser mitgerissen. Die Abbruchkante am Rand des Kraters gilt weiterhin als Risikozone. Der Stadtteil gilt nach Angaben der Stadt mittlerweile als geräumt. Am Sonntagabend seien Einsatzkräfte die Häuser abgegangen. Dabei seien Haustiere gefunden und gerettet worden - Menschen habe man nicht angetroffen.

RND/dpa

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