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  • Hochwasser: Deutsche Wetterdienst will seine Pegelvorhersage optimieren

Wetterdienst will seine Pegelvorhersage optimieren

  • Der Deutsche Wetterdienst hat angesichts des Hochwassers angekündigt, künftig noch präzisere Wetterprognosen liefern zu wollen.
  • Vor allem die Pegelvorhersagen bei Sturzfluten sollen optimiert werden.
  • Ein Experte sagte allerdings, dass vor der Katastrophe im Westen gewarnt wurde.
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Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst will künftig noch präzisere Wetterprognosen liefern und dabei vor allem die Pegelvorhersagen bei Sturzfluten optimieren. „Gerade für die Surzfluten haben wir ein Projekt ziemlich weit fortgeschritten names Sinfony“, sagte der Leiter der Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD, Franz-Josef Molé, am Mittwoch im WDR5 „Morgenecho“.

Messungen und Modellvorhersagen aufeinander abstimmen

Dabei sollen laut DWD in den nächsten zwei Jahren die beiden bisherigen Verfahren von aktuellen Radarmessungen und Modellvorhersagen besser aufeinander abgestimmt werden. So könnten aktuelle Starkregenvorhersagen künftig auch gut für Pegelvorhersagen der nächsten drei Stunden verwendet werden, „damit ist natürlich die Vorwarnzeit für Bürgerinnen und Bürger deutlich erhöht“, sagte Molé knapp eine Woche nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands.

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Zugleich betont der Experte: „Die Pegelvorhersagen waren in der vergangen Woche sehr gut gewesen und es wurde vor einer Katastrophe gewarnt.“ Die Meteorologen hätten selbst keine Vorstellung davon gehabt, „dass die Auswirkungen so extrem sein würden“, sagte Molé im WDR. „Wir waren selber entsetzt über die vielen Toten, die gemeldet wurden. Unvorstellbar.“ Und: „Das war ein nie dagewesenes Ereignis.“

dpa/RND

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