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H&M verkauft keine Plus-Size-Größen mehr in Geschäften – Bloggerin verärgert

Das Logo der Bekleidungs­kette Hennes & Mauritz (H&M) klebt am Schau­fenster einer Filiale am Kurfürsten­damm.

Das Logo der Bekleidungs­kette Hennes & Mauritz (H&M) klebt am Schau­fenster einer Filiale am Kurfürsten­damm.

Der bekannte schwedische Klamotten­hersteller H&M (Hennes & Mauritz) verkauft seine Plus-Size-Kollektion künftig nicht mehr in den Geschäften. Zuvor berichtete die “Hamburger Morgenpost” davon. Wie eine Presse­sprecherin des Mode­herstellers dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND) bestätigte, werde nun das “gesamte H&M+-Sortiment ausschließlich online zur Verfügung” gestellt. Damit werde den “Bedürfnissen unserer Kund*innen” gefolgt, so die Presse­stelle von H&M.

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Nachfrage verlagere sich auf den Onlineshop

Der Grund dafür sei das Kauf­verhalten der Kundinnen und Kunden. “Die Nachfrage nach unserem H&M+-Sortiment hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr auf unseren Online­shop verlagert”, erklärte H&M dem RND. Die Plus-Size-Bloggerin Julia Kremer vom Blog “Schönwild” ist verärgert. Kremer setzte sich schon zuvor mit dem Hashtag #respectmysize für Inklusivität in der Mode­branche ein.

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In ihrer Instagram-Story teilte sie ihre Gedanken zur Entscheidung der Marke. So schrieb sie an ihre 88.000 Fans: “Ich denke, es wäre schön, wenn man in vielen verschiedenen Kleider­größen etwas im Einzelhandel (offline) finden würde.” So solle man ihrer Meinung auch an die Menschen denken, die nicht gern online bestellen und “die Möglichkeit vielleicht gar nicht haben”. Kremer denkt auch an Shopping­trips mit Freundinnen: “Überlegt doch mal, wie schön es wäre, beim Shoppen mit Freundinnen auch etwas zu finden.”

Laut H&M seien in den Geschäften “alle Kundinnen und Kunden willkommen. Wir schließen niemanden aus.” So könne man sowohl in den Geschäften als auch auf hm.com eine große Auswahl an Kollektionen und Größen anbieten.

RND/am

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