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Erwartete Hitzewelle

Bald 40 Grad in Deutschland? So funktioniert die frühe Wetter­vorhersage

Wetter­modelle prognostizieren für Mitte Juli bis zu 40 Grad in Süddeutschland. (Symbolbild)

Im Süden Europas kämpfen Spanien, Frankreich und Italien diesen Sommer mit extremen Hitze­perioden. Und auch Deutschland könnte Mitte Juli mancherorts die 40-Grad-Marke knacken. „Am 16. und 17. Juli kommen die 40 Grad von der Iberischen Halbinsel über Frankreich immer näher“, erklärt Janina Lerch vom Wetter­kontor dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag­morgen (7. Juli). Vor allem in den tieferen Lagen im Südwesten rund um die Rhein­ebene seien dann heiße Temperaturen möglich. „In Nordrhein-Westfalen liegt oft der Hitze­schwer­punkt“, so die Meteorologin. Flächen­deckend und auch an den Küsten erreichen die Temperaturen dann mehr als 30 Grad.

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Wettervorhersage von Modellen abhängig

Um so früh bereits eine genaue Vorhersage treffen zu können, gleicht die Meteorologin mehrere Wetter­modelle ab. „Wetter­vorhersage funktioniert, indem aktuelle Beobachtungen mit Ergebnissen aus der Vergangenheit und bestimmten Wahrscheinlichkeiten für die Zukunft berechnet werden“, erklärt Lerch. Dabei schaue sie vor allem auf das sogenannte Global Forecast System (GFS), ein globales Wetter­modell, das vom amerikanischen Wetter­dienst National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) betrieben wird. „Es gibt auch andere, europäische Modelle, die jedoch im Grunde alle anders rechnen.“ Und daher auch unterschiedlich weit in die Zukunft blicken könnten. „Jeder Wetter­dienst hat da sein Spezial­modell“, so Lerch.

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Hitze nächste Woche sehen alle Modelle voraus

Für den möglichen Hitze­rekord in der kommenden Woche seien jedoch bei allen Modellen ähnliche Tendenzen zu erkennen, so Lerch. Eine exakte Vorhersage könne man aber noch nicht treffen. „Die Modelle sollte man die nächsten Tage weiter beobachten“, betont Lerch. Auch, ob es bei zwei bis drei Tagen Hitze bleibe oder sogar eine Hitze­welle mit mehr als 30 Grad an mindestens fünf Tagen hinter­einander auf Deutschland zurolle, bleibe abzuwarten.

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