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Herzzerreißendes Foto: Obdachloser Junge (5) isst Spaghetti von Pappkarton

  • Ein kleiner Junge sitzt bei Eiseskälte auf einem Gehweg in Dublin, während er sein Abendessen von einem Pappkarton isst.
  • Das Bild geht gerade um die Welt und löst Bestürzung aus.
  • Eine Hilfsorganisation erklärt auf Facebook, was dahintersteckt.
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Dublin. Das Foto eines obdachlosen Jungen geht gerade um die Welt – und löst Bestürzung aus. Auf dem Bild ist ein Fünfjähriger zu sehen, der auf einem Gehweg in Dublin bei eisigen Temperaturen sein Abendessen isst: Spaghetti carbonara von einem Stück Pappkarton.

Gepostet wurde das Bild vom Homeless Street Cafe, einer Organisation, die sich in Dublin um Obdachlose kümmert. Ehrenamtliche Helfer ziehen durch die Straßen und geben den Betroffenen Essen, Hygieneartikel und Kleidung. Auf ihrer Facebook-Seite berichten sie regelmäßig von ihren Erlebnissen.

In dem Post heißt es: „Wir sind jetzt zu Hause nach einer ziemlich aufregenden Nacht. Ich bin erschöpft, müde und emotional“, schreibt einer der Helfer. „Aber das ist ein Foto, das sich ins Gedächtnis des ganzen Teams eingebrannt hat.“

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Es sei „falsch, quälend“, heißt es weiter. „Aber das passiert hier gerade und es wird jede Woche schlimmer. Können wir das wirklich akzeptieren?“

Facebook-Nutzer bieten ihre Hilfe an

Das Foto der Organisation löst auf Facebook Tausende Reaktionen aus. Eine Nutzerin schreibt: „Ich als Mutter von zwei Kindern kann mir das kaum anschauen. Mein Herz ist gebrochen. Wir müssen aufstehen in diesem Land, Dinge müssen sich ändern. Ich bin so dankbar, dass ihr diese Arbeit macht“, schreibt sie.

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Ein anderer kommentiert: „Das ist das traurigste Bild, das ich seit langer Zeit gesehen habe.“ Wiederum andere wollen dem kleinen Jungen helfen: „Lasst uns bitte wissen, wie wir helfen und spenden können. Wir müssen diesen Menschen helfen. So etwas ist nicht okay im Jahr 2019.“

Die Geschichte des kleinen Jungen ist derweil nicht ganz klar. Die Hilfsorganisation reagierte erst auf Nachfrage einiger Nutzer mit wenigen Details.

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Der Fünfjährige lebe zusammen mit seiner Mutter in einer Notunterkunft für Obdachlose, heißt es von den Helfern. Seine Mutter versuche stets, vernünftiges warmes Essen für den Kleinen zu organisieren. Das sei in den Notunterkünften aber oft ein Problem: Das Kochen sei hier in den meisten Fällen verboten. Wohl auch deshalb habe der Junge seine Mahlzeit auf der Straße gegessen.

RND/msc