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Herzloser Besitzer lässt blinden Hund Ferdinand allein im Wald zurück

  • In Schleswig-Holstein wird in einem Wald ein blinder Mischlingshund gefunden.
  • Das Tier ist in einem schlechten Zustand, vom Besitzer fehlt jede Spur.
  • Nun wird eine Belohnung ausgesetzt.
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Ratzeburg. So hat sich Ferdinand seine letzten Lebensjahre wohl kaum vorgestellt: Der Hund irrte alleine und vollkommen orientierungslos durch einen Wald in Ratzeburg (Schleswig-Holstein).

Entdeckt wurde der blinde Mischling von einer Mitarbeiterin des Hamburger Tierschutzvereins, wo er nun untergekommen ist. Dort schätzte man das Tier auf 15 Jahre und gab ihm den Namen Ferdinand.

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Gesucht hat bisher niemand nach dem schwarz-weißen Hund. Deswegen gehen die Tierschützer davon aus, dass er ausgesetzt wurde. Zudem stellten die Pfleger einen sehr schlechten Pflegezustand fest: Das Fell war verfilzt und die Ohren stark verschmutzt. „Wir finden es besonders schändlich, ein altes, blindes und daher hilfloses Tier einfach so seinem Schicksal zu überlassen“, schreibt der Hamburger Tierschutzverein in einer Pressemitteilung.

Geldbuße von bis zu 25.000 Euro

Für Hinweise zum Auffinden des Besitzers hat der Tierschutzverein nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt, 500 Euro davon wurden von einer Spenderin gestiftet. Das Aussetzen eines Tieres gilt in Deutschland als Ordnungswidrigkeit und kann bis zu 25.000 Euro Strafe kosten.

RND/ce

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