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Herbststurm über Norddeutschland: Sturmflut in Hamburg bleibt nach Warnung aus

  • Über Norddeutschland ist am Donnerstag der erste Herbststurm hinweggezogen.
  • Der Wind hat dabei Wasser von der Nordsee in die Elbe gedrückt.
  • Die für Hamburg vorhergesagte Sturmflut ist allerdings ausgeblieben.
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Hamburg. Pünktlich zum Herbstbeginn hat ein steifer Wind Wasser von der Nordsee in die Elbe gedrückt. Eine vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) prognostizierte Sturmflut für Hamburg blieb am Donnerstagabend aber aus. Wie ein Sprecher mitteilte, lag der Stand der Elbe in St. Pauli kurz vor Erreichen des Höchststandes bei 1,40 Meter über dem mittleren Hochwasser. Von einer Sturmflut, bei der das Wasser dann auch am tief gelegenen Fischmarkt über die Kaimauer schwappen würde, ist erst ab 1,50 Meter die Rede.

Starker Wind und Böen sorgten auch weiter im Norden für herunterfallende Äste und teils abknickende Bäume. Im Kreis Schleswig-Flensburg musste die Polizei wetterbedingt zu 19 Einsätzen ausrücken. Bei Rabel fuhr eine Frau mit ihrem Auto gegen einen umgestürzten Baum, blieb aber unverletzt. Herabfallende Äste wurden auch aus anderen Landesteilen gemeldet, Menschen kamen nach Polizeiangaben aber nicht zu Schaden.

An der Nordseeküste spricht man laut BSH-Angaben bei Flutwasserständen von 1,5 bis 2,5 Metern über dem mittleren Hochwasser von einer Sturmflut. Bei 2,5 bis 3,5 Metern ist es eine schwere Sturmflut und bei mehr als 3,5 Metern eine sehr schwere Sturmflut.

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An der Ostseeküste sind die Werte niedriger: Eine Sturmflut hat einen Wasserstand von 1,0 bis 1,25 Metern über dem mittleren Wasserstand. Bei 1,25 bis 1,5 Metern spricht man von einer mittleren Sturmflut. Eine schwere Sturmflut bringt einen Wasserstand von 1,5 bis 2,0 Metern mit sich und darüber ist es eine sehr schwere Sturmflut.

RND/dpa

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