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Helfer tanzen mit Gummistiefeln im flutgeschädigten Ahrtal: Video soll weitere Helfer animieren

  • Um weitere Menschen zum Helfen zu animieren, drehen Helfer im von der Flut schwer betroffenen Ahrtal ein Tanzvideo.
  • Einstudiert wurde die Choreografie von einer Tanzlehrerin, deren Tanzschule auch von dem Hochwasser betroffen war.
  • „Ich möchte, dass die Leute sehen, dass das Ahrtal ganz viel Kraft und Mut braucht”, sagt sie.
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein Video mit vielen tanzenden Helfern in Gummistiefeln und Arbeitsschuhen im flutgeschädigten Ahrtal soll weitere Mitstreiter animieren. Die Tanzlehrerin Lisa Zettler aus Bad Neuenahr-Ahrweiler sagte: „Ich habe die Choreographie einstudiert.“

An mehreren Orten in dem Katastrophengebiet mit massiven Zerstörungen hatten viele Dutzend Helfer an dem Projekt mitgewirkt. Mitinitiator Marc Ulrich aus Bad Neuenahr-Ahrweiler sagte, das Tanzvideo solle in Kürze im Internet zu sehen sein. Am 14. und 15. Juli hatte nach extremem Starkregen eine hohe Sturzflut weite Teile des Ahrtals zerstört. 133 Menschen kamen ums Leben.

Choreographie gestaltet auch für Helfer, „die noch nie getanzt haben”

Lisa Zettler, deren Tanzschule ebenfalls von der Flut betroffen war, sagte: „Ich möchte, dass die Leute sehen, dass das Ahrtal ganz viel Kraft und Mut braucht, um hier wieder weitermachen zu können.“ Die Choreographie sei extra einfach gestaltet auch für diejenigen Helfer, „die noch nie getanzt haben“.

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Marc Ulrich, Initiator eines Helfer-Shuttles und mit seiner Eventagentur ebenfalls von der Flutkatastrophe betroffen, sagte, die mediale Aufmerksamkeit lasse beim Ahrtal langsam nach. Zwar gebe es immer noch an jedem Werktag mehr als 700 und an Wochenendtagen teils über 1500 private Helfer in dem Flusstal, um etwa Schutt aus beschädigten Häusern zu bringen. „Allein die Helfer, die mit einem Helfershuttle gefahren sind, haben in den letzten fünf Wochen fast eine Viertelmillion Arbeitsstunden geleistet“, berichtete Ulrich. Dennoch sei weiterhin so viel zu tun, dass noch mehr helfende Hände gebraucht würden. Jeder könne kommen: „Man muss nichts können.“

RND/dpa

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