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Geschwister retten ihrem Vater nach Herzinfarkt das Leben

Die kleinen Helden haben ihrem Vater das Leben gerettet.

Sascha Anders-Prüß hatte einen Herzinfarkt erlitten, als seine zwei Kinder, Mila (7) und Leon (10), zu Hause waren. Er überlebte, ohne gesundheitliche Schäden davongetragen zu haben, und konnte schnell wieder in seinen Beruf zurückkehren. Dies verdankt er allein seinen beiden Kindern. Leon wählte den Notruf, reanimierte seinen Vater. Um die Rettungskräfte zur Wohnung zu führen schickte er seine Schwester vor die Tür, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten.

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Sohn reanimiert Vater

„Mila hat Papa zuerst dort liegen sehen. Ich habe dann auch geguckt, und er bewegte sich nicht mehr“, erzählt Leon. Er rief die 112 an und sollte überprüfen, ob sein Vater noch atmete. Als dies nicht der Fall war, wurde ihm per Telefon erklärt, wie er seinen Vater reanimieren solle. „Die Notfallsanitäter haben den Jungen bei der Herzdruckmassage angetroffen und waren schwer beeindruckt davon“, sagt jedoch Jörg Bochnik, Vorstandsvorsitzender des ASB-Regionalverbandes Ostholstein.

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Im Krankenhaus wurden ihm zwei Stents eingesetzt. „Nach der OP wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Man hat mich darauf vorbereitet, dass er geistige Schäden davontragen wird“, sagt Kristina Anders, die Ex-Frau von Sascha Anders-Prüß.

Doch Sascha hatte Glück: „Ich habe keine geistigen oder körperlichen Schäden erlitten“. Heute ist er überglücklich: „Hätte ich die Kinder an dem Tag nicht bei mir gehabt, mich hätte keiner gefunden. Dann wäre es das für mich gewesen. Ich hätte keine Überlebenschance gehabt. Ich habe Leon und Mila alles zu verdanken.“

Berufswunsch Notfallsanitäter

Für ihren vorbildlichen Einsatz wurden die Kinder von der Heiligenhafener Rettungswache eingeladen. „Die RTW-Besatzung, die bei Herrn Anders-Prüß gewesen ist, fand das Verhalten von Mila und Leon so herausragend, dass sie den Besuch angeregt hat“, sagt Jörg Bochnik. Für Sohn Leon steht seitdem eins fest: Er möchte später Notfallsanitäter werden.

RND/vkoe

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