• Startseite
  • Panorama
  • Heftiger Sturm in Griechenland: Migrantenboot gerät in Seenot und wird vermisst

Heftiger Sturm in Griechenland: Migrantenboot gerät in Seenot und wird vermisst

  • Der Westen Griechenlands wurde am Freitag von einem heftigen Sturm heimgesucht.
  • Ein Boot mit Dutzenden Migranten sei nach Angaben der Küstenwache in Seenot geraten.
  • Bis zum späten Freitagnachmittag konnte das Boot jedoch nicht gefunden werden.
1:29 min
Der heftige Wirbelsturm "Ianos" ist über das ionische Meer und das westliche Griechenland hinweggefegt. Dabei hat das Sturmtief, das mit rund 120 km/h unterwegs war, für schwere Schäden gesorgt.  © Reuters
Anzeige
Anzeige

Athen. Ein Sturm mit der Stärke eines tropischen Hurrikans hat am Freitag den Westen Griechenlands heimgesucht. Ein Notruf eines Boots mit Dutzenden Migranten sei empfangen worden und mindestens drei Handelsschiffe hätten die Gegend bei Peloponnes erreicht, wo es sich der Meldung zufolge in Seenot befunden habe, aber bis zum späten Freitagnachmittag seien keine Spuren entdeckt worden, berichtete die Küstenwache.

In der Nacht war der Sturm "Ianos" über den Inseln Zakynthos, Kefalonia, Lefkada und Ithaka, hinweggefegt und hatte Überschwemmungen und Stromausfälle verursacht, wie von Behördenseite mitgeteilt wurde. Gebäude seien beschädigt worden und umgestürzte Bäume hätten Straßen versperrt. Mehrere in Häfen liegende Jachten seien versunken.

Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 110 Kilometern pro Stunde erreichte am Freitag das westliche Festland. Computermodellen zufolge sollte er nicht direkt Athen treffen. In vielen Regionen Westgriechenlands blieben Schulen geschlossen und Einwohner wurden aufgefordert, nicht ins Freie zu gehen.

RND/AP

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen