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Hannoveraner Polizist, der Schild mehrfach manipuliert hat, wird in den Innendienst versetzt

  • In Hannover manipuliert ein Polizist mindestens zweimal ein Verkehrsschild, um Knöllchen ausstellen zu können.
  • Das hat nun Konsequenzen: Er darf vorerst keine Streife mehr fahren und muss Innendienst leisten.
  • Außerdem wird geprüft, ob der Kommissar straf- und dienstrechtliche Vergehen begangen hat.
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In Hannover sorgte ein Polizist für Aufsehen, weil er ein Verkehrsschild veränderte, um einem vermeintlichen Falschparker ein Knöllchen ausstellen zu können. Und dabei blieb es nicht: Die zuständige Polizeidirektion räumte das Fehlverhalten des Beamten zwar ein, der 33-Jährige selbst sieht sich aber offenbar weiter im Recht. Denn: Er soll das Schild danach noch ein zweites Mal manipuliert haben.

Das Verhalten hat nun Konsequenzen: Er darf nun erst mal keine Streife fahren und wurde in den Innendienst versetzt, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) in Berufung auf die Polizeibehörde berichtet. Er wurde demnach außerdem als sogenannter Anleiter, der Neulinge bei der Polizei anlernt, abgezogen. Bei der Schilderaktion soll auch eine Polizeipraktikantin dabei gewesen sein, die den Arbeitsalltag kennenlernen sollte.

Polizei prüft, ob der Beamte weitere unrechtmäßige Knöllchen ausgestellt hat

Die Leitung prüfe laut „HAZ“ zudem, ob der Kommissar straf- und dienstrechtliche Vergehen begangen hat – und ob von ihm möglicherweise auch noch weitere unrechtmäßige Knöllchen ausgestellt worden sind. Der Betroffene und seine Streifenkollegen sollen nun außerdem ausführliche Stellungnahmen der Vorfälle angeben.

RND/hsc

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