Corona-Verstöße: Polizei schließt zwei Discos in Hannover

  • In Hannover hat die Polizei bei Kontrollen in zwei Discos mehrere Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt.
  • Die Discos seien zu voll gewesen, Kontaktdaten seien nicht erhoben worden und die Maskenpflicht habe kaum eine Rolle gespielt.
  • Beide Läden mussten vorübergehend schließen.
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Hannover. Das Wochenende nutzten in Niedersachsen noch einmal zahlreiche Menschen für den Besuch in der Disco. Weil die Inzidenzen in Hannover stark steigen, werden die Clubs dort wohl bald wieder schließen müssen. Für zwei Discos war allerdings schon frühzeitig Schluss: Sie verstießen gegen zahlreiche Corona-Auflagen, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) berichtet. Beide wurden geschlossen.

Laut Informationen der Zeitung seien die Kontaktdaten in den Clubs so gut wie nicht erhoben worden – bei einer möglichen Infektion würde das aber zu enormen Problemen führen, weil Kontaktpersonen nicht ermittelt und in Quarantäne geschickt werden könnten. Zuletzt hatte es landesweit in mehreren Nachtclubs derartige Probleme gegeben. In einem Fall waren nur von sechs der rund 100 anwesenden Personen die Kontaktdaten hinterlegt.

Discos in Hannover geschlossen: kaum Kontaktdaten, keine Abstände, keine Masken

Weder hätten sich die Menschen an den Mindestabstand noch an die Maskenpflicht gehalten, wird Behördensprecherin Janique Bohrmann zitiert. Der Zugang sei zudem unzureichend gesichert gewesen. Ein Hygienekonzept habe erst im Nachhinein vorgelegt werden können. In einem Fall sei eine Disco überfüllt gewesen.

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Während die beiden Läden schließen mussten, kam ein dritter noch glimpflich davon. Dort droht dem Betreiber wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und gegen die Kontakterhebung zwar auch eine Anzeige, die Disco durfte aber geöffnet bleiben.

RND/msk

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