Hannover: Millionenschaden nach Brand in Busdepot

  • Ein Brand in einem Busdepot in Hannover hat zu einem Millionenschaden und einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt.
  • Nach Angaben der Feuerwehr war in einer Fahrzeughalle der Verkehrsbetriebe Üstra, in der auch Elektrobusse abgestellt waren, aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen.
  • Ersten Angaben zufolge wurde niemand verletzt.
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Ein Brand in einem Busdepot in Hannover hat zu einem Millionenschaden und einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Nach Angaben der Feuerwehr war am Samstagmittag in einer Fahrzeughalle der Verkehrsbetriebe Üstra, in der auch Elektrobusse abgestellt waren, aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot und mehreren Drehleitern an. Es sei die vierte von fünf Alarmstufen ausgelöst worden, sagte Feuerwehrsprecher Hartmut Meyer. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Wie die Hannoversche Allgemeine (HAZ) berichtet, waren rund 200 Helfer vor Ort. Ersten Angaben zufolge wurde niemand verletzt. Am Nachmittag war das Feuer unter Kontrolle.

Neun Busse ausgebrannt

Nach Angaben von Üstra-Sprecher Udo Iwannek kam es durch den Brand zu einem Millionenschaden. Insgesamt seien neun Busse ausgebrannt, darunter fünf Elektrobusse, zwei Hybridbusse, ein Dieselbus und ein Reisebus. Auch die Ladeinfrastruktur habe Schaden genommen. Glücklicherweise habe eine Brandschutzwand den Flammen standgehalten, sagte Iwannek. Rund 25 weitere Busse, die in der Halle geparkt waren, hätten dadurch keinen Schaden genommen.

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Der Brand der E-Busse stellte die Feuerwehr vor eine Herausforderung bei den Löscharbeiten. Von den Batterien der Busse gehe eine hohe Wärmestrahlung aus, sagte Feuerwehrsprecher Meyer. Für die Rettungskräfte war es demnach schwierig, nah an den Brandort zu kommen.

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Nach Angaben der Feuerwehr brannte es im Busdepot der Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra. Neun Busse konnten nicht gerettet werden. Sie brannten vollständig aus. Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. © Quelle: Christian Elsner

Auch die einsturzgefährdete Halle stellte ein Risiko dar. Unerwartete Hilfe kam für die Rettungskräfte allerdings vom Himmel in Form eines heftigen Platzregens. „Das war für die Löscharbeiten hervorragend“, sagte Meyer. Auch hätten die Brandmauern in der betroffenen Halle nach Angaben des Unternehmens gehalten und damit Schlimmeres verhindert. Sie können Flammen rund 90 Minuten lang standhalten, sodass die Einsatzkräfte Zeit gewinnen, um die Ausbreitung eines Feuers zu unterbinden.

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Millionenschaden: Brand in Depot für Elektrobusse in Hannover
1:17 min
Ein Brand in einem Bus-Depot in Hannover hat zu einem Millionenschaden und einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt.  © dpa

Gewaltige Rußwolke

Wenn die Batterien von E-Autos in Brand geraten, kann es zu Knallen und einer gewaltigen Rußwolke kommen. Über dem Üstra-Gelände im Stadtteil Mittelfeld stand zeitweise eine dunkle Rauchwolke. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Informationen über Schadstoffe in der Luft gab es zunächst aber nicht.

Aufgrund des Feuerwehreinsatzes konnten die Verkehrsbetriebe im Stadtteil Mittelfeld mehrere Haltestellen nicht anfahren, wie die Üstra auf Twitter mitteilte. Durch den Brand der Fahrzeuge seien aber keine Einschränkungen im Nahverkehr zu Wochenbeginn abzusehen, sagte Iwannek. Dann sollen Reservebusse eingesetzt werden.

RND/dpa

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