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  • Hannover: Käferalarm im OP-Saal der Medizinischen Hochschule Hannover

Käferalarm im OP-Saal

  • Insektenplage in der Medizinischen Hochschule Hannover: Kleine schwarze Tierchen treiben dort ihr Unwesen und verunsichern die Belegschaft.
  • Sogar ein OP-Saal soll bereits geschlossen worden sein.
  • Von offizieller Seite hält man sich bedeckt – und spricht von „einzelnen Exemplaren“.
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Im Haupthaus der Medizinischen Hochschule Hannover sind kleine schwarze Käfer aufgetaucht. In Fahrstühlen, Schleusen und sogar OP-Sälen wurden die Insekten gefunden, wie die „Neue Presse“ (NP) berichtet. Mitarbeiter würden angeekelt reagieren, heißt es, ein Arzt klagt: „In unserem OP wurden vier Käfer gefunden. Läuft ein Käfer über den Tisch, ist der nicht mehr steril.“

Bei den Käfern soll es sich um die sogenannten Schwarzkäfer handeln, einen bis 50 Millimeter große Tierchen, die in Europa weit verbreitet sind. Bis zu 50 Eier legen deren Weibchen ab, daraus entwickeln sich dann Mehlwürmern ähnliche Maden.

Während die Verunsicherung unter der Belegschaft groß ist, hält man sich von offizieller Seite bedeckt. Ein Sprecher der Medizinischen Hochschule spricht gegenüber der NP von „einzelnen Exemplaren“ und versichert, zu keinem Zeitpunkt hätten hygienische Probleme bestanden oder würden noch bestehen. Woher die Tiere kommen, ist unklar. Offenbar wurden sie von außen eingeschleppt.

RND/ma

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