Jugendlicher versucht, Frau in Hannover anzünden

  • Zahlreiche Feiernde haben am Wochenende den Küchengartenplatz in Hannover unsicher gemacht.
  • Trauriger Höhepunkt: Ein 15-Jähriger versuchte, eine junge Frau anzuzünden.
  • Nur mit viel Glück blieb sie unverletzt.
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Hannover. In einem beliebten Partyviertel in Hannover ist es am Wochenende zu Gewaltexzessen und Ruhestörungen gekommen. Trauriger Höhepunkt des Wochenendes war laut der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) die Tat eines erst 15-Jährigen auf dem Küchengartenplatz in Hannover-Linden. Hier hatten sich zahlreiche Feiernde versammelt.

Nach bisherigen Ermittlungen soll der Jugendliche gegen ein Uhr in der Nacht zu Sonntag versucht haben, eine junge Frau anzuzünden. Die 18-Jährige ging mit zwei Freundinnen über den Küchengartenplatz. Plötzlich näherte sich ihnen der Tatverdächtige von hinten und zündete mit einem Feuerzeug Haarspray an.

Jugendamt kümmert sich um Jugendlichen

Der erste Versuch des 15-Jährigen scheiterte, beim zweiten Mal verfehlte die große Stichflamme die junge Frau nur knapp, sie blieb unverletzt. Der Gewalttäter flüchtete. Alarmierte Polizeikräfte konnten ihn wenig später festnehmen. Noch in der Nacht kam er in die Obhut des Jugendamtes.

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Polizeisprecherin Janique Bohrmann ist erschrocken über diese Form der Gewalt: „Es ist ein Wunder, dass die Frau unverletzt geblieben ist. Sie hätte schnell zur lebenden Fackel werden können.“

In den vergangenen Wochen war es mehrmals zu teils heftiger Gewalt rund um den Küchengarten in Hannover-Linden gekommen. Die Polizei hatte zuletzt ihre Präsenz deutlich erhöht.

RND/msc

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