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Hund reißt Ricke in Landschaftsschutzgebiet – Halter gesucht

  • In einem Landschaftsschutzgebiet in Hannover hat ein Hund ein Reh gerissen.
  • Jetzt wird nach dem Halter gefahndet.
  • Der Förster geht davon aus, dass das Reh mindestens ein Junges hatte, das nun kläglich verhungern müsse.
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Tragischer Fund in einem Landschaftsschutzgebiet in Hannover: Wie die „Neue Presse“ (NP) berichtet, entdeckten Soldaten der Bundeswehr während einer Patrouille ein gerissenes Reh. Nach Angaben des zuständigen Försters sei das Tier zweifelsfrei von einem Hund getötet worden. Der Förster geht davon aus, dass das Reh mindestens ein Jungtier hatte. „Das oder die Jungen werden nun kläglich verhungern müssen, da sie noch auf die Muttermilch der Ricke angewiesen sind“, sagt der Jäger.

In dem Landschaftsschutzgebiet, das Anwohner der umliegenden Stadtteile mit einem zuvor beantragten Berechtigungs­ausweis nutzen können, herrscht ganzjährig eine generelle Anleinpflicht für Hunde. Mithilfe der Öffentlichkeit wird nun nach dem Halter des Hundes gefahndet. Ihm droht eine Strafanzeige oder ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Er ist nicht der erste Zwischenfall auf dem Gelände mit einem frei laufenden Hund. Am Himmelfahrtstag sei dort eine grasende Schafherde samt Lämmern angegriffen worden, heißt es. Die zur Rede gestellte Hundehalterin habe sich bis zum Schluss uneinsichtig gezeigt.

RND/ma

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