Hamburger stürmen Outletcenter in Neumünster

  • Im Designer-Outlet-Center in Neumünster war am Samstag ausgesprochen viel los.
  • Insbesondere Kunden aus Hamburg nutzten das lang ersehnte Einkaufserlebnis.
  • Vor vielen Geschäften bildeten sich zeitweilig lange Schlangen.
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Der Wunsch, endlich wieder einmal shoppen zu gehen, scheint sehr groß zu sein – zu beobachten im Designer-Outlet-Center Neumünster (Doc). Dort tummelten sich am Samstagnachmittag derart viele Menschen, dass sich zeitweise lange Schlangen vor den Geschäften bildeten, wie die „Kieler Nachrichten“ (KN) berichten. So warteten vor einer Adidas-Filiale zeitweise mehr als 30 Kundinnen und Kunden – und das im strömenden Regen.

Entsprechend der Hygiene- und Abstandsregeln dürfen sich bis zu 2900 Kunden gleichzeitig in dem Center aufhalten. Die Besucherzahlen werden über elektronische Systeme an den Ein- und Ausgängen überwacht.

Hamburger reisen fürs Shoppingerlebnis

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Am Montag, dem ersten Tag nach dem Lockdown, hatte es nach „KN“-Angaben noch ganz anders ausgesehen. Freie Parkplätze, weniger Kunden. Rund 10 Prozent von ihnen kamen aus Hamburg, das ließ sich an den Kennzeichen ablesen. Ganz anders am heutigen Samstag – etwa 20 Prozent der Einkäufer reisten zum Einkaufen nach Neumünster. Das Doc ist schon immer ein wichtiges Shoppingziel der Hamburger gewesen.

Auch die Holsten-Galerie Neumünster ist am Samstag gut besucht. Immer wieder mussten Eingänge geschlossen werden, weil die maximal erlaubte Besucherzahl von 1400 erreicht wurde. Centermanager Christian Langsdorff ist mit der ersten Woche nach der Wiedereröffnung zufrieden. „Wir konnten jeden Tag zwischen 16.000 und 18.000 Kundinnen und Kunden begrüßen, etwa 10 Prozent unter dem Durchschnitt. Wir wollen ja auch gar nicht überrannt werden, denn die Sicherheit der Menschen ist das Wichtigste“, sagte er gegenüber der „KN“.

RND/KN

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