Fehler sorgt für unfreiwilligen Impfrekord in Hamburg

  • In Hamburg sind fehlerhafte E-Mails an Menschen mit Erstimpfung verschickt worden.
  • Die Folge: Sie kamen am Samstag viel zu früh zu ihrer Zweitimpfung.
  • Nach Hause geschickt wurde niemand – stattdessen stellte die Stadt einen neuen Rekord auf.
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Hamburg. Eine fehlerhafte E-Mail hat in Hamburg am Samstag für einen unfreiwilligen Rekord gesorgt. Wie der Radiosender NDR 90,3 berichtet, waren etwa 1000 Menschen durch eine Erinnerungsmail zu früh zu ihrer Zweitimpfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca eingeladen worden – nämlich schon nach neun, statt nach 12 Wochen.

Der Ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dirk Heinrich, erklärte dem Sender: „Entscheidend ist der Termin, den alle Impflinge im Impfzentrum bekommen, nicht eine E-Mail, die einen früheren Termin verkündet. Dies ist auch für den heutigen Sonntag ganz wichtig. Alle, die einen zweiten Impftermin haben, sollen den Termin so wahrnehmen, wie er auch vergeben wurde.“

10.000 Impfungen an einem Tag

Heinrich weist darauf hin, dass auch am Sonntag noch falsche E-Mails verschickt werden. Diese sollten ignoriert werden. „Die Impflinge sind alle für den Termin in 12 Wochen bei Astrazeneca eingeplant“, so Heinrich.

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Am Samstag allerdings wurde auch niemand ohne Impfung nach Hause geschickt. Im Gegenteil: Die Überbuchung sorgte unfreiwillig für einen Rekord. Erstmals seien an nur einem Tag mehr als 10.000 Menschen in den Messehallen geimpft worden.

RND/msc

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