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Größter Fund Europas: Hamburger Zoll stellt mehr als 16 Tonnen Kokain sicher

  • Der Zoll hat im Hamburger Hafen 16 Tonnen Kokain gefunden.
  • Das Rauschgift war in fünf Containern aus Paraguay versteckt und hätte Milliarden Euro eingebracht.
  • Es handelt sich um die größte jemals in Europa sichergestellte Menge Kokain.
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Hamburg. Im Hamburger Hafen ist Fahndern des Zolls bereits am 12. Februar ein Coup gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Wie die Staatsanwaltschaft Hamburg und das Zollfahndungsamt am Mittwoch mitteilten, fanden die Ermittler in fünf Containern aus Paraguay zusammengerechnet 16 Tonnen Kokain. Es handelt sich damit um die größte jemals in Europa festgestellte Menge des Rauschgifts.

Dem Erfolg voraus gingen laut den Hamburger Zollfahndern aufwendige Ermittlungen in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Zollbehörden voraus. Die fünf Container aus Südamerika sollen im Rahmen einer Risikoanalyse aufgefallen sein. Eigentlich sollten sie Spachtelmasse in Blechdosen transportieren. Doch bei der Überprüfung im Hamburger Hafen fanden die Ermittler schnell heraus, dass die meisten der Dosen voll mit Kokainpäckchen waren.

Auch im weltweiten Vergleich zählt der Hamburger Fund zu den größten jemals sichergestellten Mengen an Kokain. Auf dem Markt hätte diese Menge laut den Ermittlern mehrere Milliarden Euro eingebracht.

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Rekordfund: Zoll findet Kokain im Milliardenwert
0:53 min
Mehr als 16 Tonnen Kokain haben Hamburger Zollfahnder in fünf Containern aus Paraguay entdeckt.  © dpa
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Im Rahmen der Ermittlungen hätten die Behörden außerdem noch am Sonntag im belgischen Hafen Antwerpen mehr als 7,2 Tonnen sichergestellt. Am Mittwochvormittag sei in den Niederlanden ein Mann aus Vlaardingen bei Rotterdam festgenommen worden. Der 28-Jährige sei verdächtig, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein. Die enorme Menge an Kokain hätte nach Angaben des Zollfahndungsamts im Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

„Mit diesem Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität – auch dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen“, erklärte der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Rolf Bösinger. Die weiteren Ermittlungen würden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

RND/dpa/jo

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