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Halbzeit beim Rollator-Spendenlauf: 97-Jährige übertrifft Erwartungen

  • Mit einem Rollator-Spendenlauf möchte die 97-jährige Marietheres Wübken 100 Kindern ein Jahr lang ein Schulessen sichern.
  • Doch die Erwartungen hat sie zur Halbzeit ihres Laufes schon mehr als deutlich übertroffen.
  • Nach Berechnungen der Hilfsorganisation „Mary’s Meals“ ist mit der aktuellen Summe bereits weit über 1600 Kindern ein Jahr lang geholfen.
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Nottuln. Tägliche Rollator-Runden für den guten Zweck: Mit rund der Hälfte der Strecke eines Spendenlaufs für Schulkinder aus armen Ländern hat eine 97-Jährige aus dem Münsterland bereits mehr als 30.000 Euro gesammelt. Seit dem 25. Mai schiebt Marietheres Wübken täglich zwei Runden mit ihrer Gehhilfe durch ihren Heimatort Nottuln und hat auf diese Weise an diesem Mittwoch knapp 50 Kilometer zurückgelegt. „Ich bin fast 100 Jahre alt“, so Wübken. Da sei es ihr Ziel mit 100 Kilometern Strecke, 100 Kindern ein Jahr lang ein Schulessen zu sichern, hatte sie zu Beginn ihre Motivation beschrieben

Längst ist das selbst gesetzte Spendenziel überschritten: Mit 30.000 Euro wäre nach den Berechnungen der Hilfsorganisation „Mary’s Meals“ weit über 1600 Kindern ein Jahr lang geholfen. Der Wohltätigkeitsverein hat die Spendenaktion „Move for Meals“ initiiert, die auch Marietheres Wübken antreibt. Mit Läufen oder Touren aller Art kann jeder um Spenden werden. Mit dem Geld sollen bedürftige Schüler in besonders armen Ländern Mahlzeiten damit eine Chance erhalten, dem Kreislauf der Not zu entkommen.

Spenderin: „Ich bewundere ihren Einsatz“

Rund 700 Menschen haben mit ihrer Spende den Rollator-Lauf bereits gesponsort: „Ich bewundere ihren Einsatz, sehe sie jeden Tag“, schreibt etwa Janine S. auf der Homepage der Spendenchallenge. Auch die Landfrauen aus Nottuln haben sich beteiligt. „Tolle Aktion“, „inspirierende Leistung“, „eine Omi zum adoptieren“, lauten weitere Reaktionen auf Wübkens unermüdlichen Einsatz.

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Die 97-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es ist schön, dass eigentlich alles so ist wie immer und man einfach das tun kann, was man gewohnt ist und damit noch etwas Positives erreichen kann. Ich freue mich und bin dankbar, dass ich in meinem Alter noch für eine gute Sache etwas tun kann.“

RND/dpa

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