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Junge bekam keine Luft

An Kaugummi verschluckt: Polizisten retten Dreijährigem in Hagen das Leben

Ein Einsatzwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolfoto).

Sie erkannten die dramatische Situation und zögerten keine Sekunde: Eine Polizistin und ein Polizist haben einem Dreijährigen in Hagen (Nordrhein-Westfalen) das Leben gerettet.

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Die Polizeimitarbeitenden waren laut einer Mitteilung am frühen Mittwochnachmittag in einem Streifenwagen in der Innenstadt unterwegs, als sie in einem Hauseingang zwei weinende und schreiende Frauen bemerkten. Eine von ihnen hielt ein Kleinkind auf dem Arm, schlug ihm immer wieder auf den Rücken und steckte ihren Finger in seinen Rachen – es handelte sich um die Mutter und Großmutter des Jungen.

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Die Polizistin und der Polizist stiegen sofort aus ihrem Fahrzeug aus, schnell war klar, dass das Kind zu ersticken drohte. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren sie die beiden Frauen und den Jungen zu einer nahegelegenen Kinderklinik. Während der Fahrt verschlechterte sich der Zustand des Dreijährigen nach Angaben der Polizei allerdings zunehmend.

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Niemand hielt an, um zu helfen

Vor Ort trug die Polizistin den Jungen ins Krankenhaus und übergab ihn an eine bereits alarmierte Ärztin. Es stellte sich heraus, dass sich der Dreijährige an einem Kaugummi verschluckt hatte und deshalb zu ersticken drohte. Der Ärztin gelang es schließlich, das Kaugummi aus dem Rachen des Kindes zu holen.

Ende gut, alles gut, könnte man meinen – in einem Facebook-Post weist die Hagener Polizei allerdings noch auf einen erschreckenden Randaspekt hin. „Unsere Kollegen haben uns nach dem Einsatz davon berichtet, dass keiner der Verkehrsteilnehmer auf der viel befahrenen Frankfurter Straße vor ihnen die Situation erkannt und gehandelt hat“, heißt es dort. „Dieser Vorfall mit glücklicherweise gutem Ausgang zeigt: Bei medizinischen Notfällen rettet schnelle Hilfe Leben!“

RND/seb

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