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Haftstrafe: Frau gibt sich als Pflegerin aus und plündert Konto eines Rentners

  • In Brandenburg hat sich eine 57-Jährige eine Geldsumme im fünfstelligen Bereich erschlichen.
  • Die Frau hatte sich zuvor als Pflegerin ausgegeben und einen 83 Jahre alten Rentner so um sein Geld gebracht.
  • Das zuständige Gericht in Brandenburg hat die Frau nun zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
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Brandenburg. Das Schöffengericht Brandenburg hat eine 57 Jahre alte Frau zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Ihr wird vorgeworfen, sich bei einem 83-jährigen Rentner als Pflegerin ausgegeben und ihn anschließend um eine fünfstellige Geldsumme gebracht zu haben.

Frau zieht als Pflegerin bei Rentner ein

Die Frau soll dem Witwer zufällig im Sommer 2017 auf der Straße begegnet sein und ihn nach dem Weg gefragt haben, berichtete die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ). Daraufhin sei Marion R. dem 83-Jährigen und seinem Begleiter noch zu einer Feier gefolgt. Im Gespräch mit dem früheren Handwerksmeister habe die Frau dann erfahren, dass der gesetzliche Betreuer des Rentners bald ins Ausland ziehen werde.

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Kurz darauf sei Marion S. zu dem Bungalow von Lothar S. gereist und habe sich ihm als „neue Betreuerin“ vorgestellt. Wenig später sei sie dort mit eingezogen. Wie die „MAZ“ weiter berichtet, habe die Frau mit ihrem Mitbewohner schließlich im Oktober 2018 einen Urlaub in Potsdam unternommen. Dort habe die 57-Jährige über 20-mal einen Geldautomaten aufgesucht, um insgesamt 37.000 Euro vom Konto des Rentners abzuheben. Anschließend sei Marion R. mit dem Auto und persönlichen Dokumenten von Lothar S. verschwunden.

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Der Rentner habe daraufhin Strafanzeige bei der Polizei erstattet, so die „MAZ“. Die Polizei fahndete nach der Frau, die wenig später wegen eines Ladendiebstahls aufflog. Vor Gericht habe die angebliche Pflegerin auf Freispruch plädiert, das Gericht verurteilte sie jedoch nun wegen vielfachen Computerbetrugs und Unterschlagung.

RND/al

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