Gwyneth Paltrow reicht nach Skiunfall in Utah Gegenklage ein

Schauspielerin Gwyneth Paltrow wehrt sich gegen Vorwürfe, sie habe im Jahr 2016 einen Skiunfall verursacht und das Opfer verletzt zurückgelassen. Vielmehr habe der Mann sie angefahren, sagt sie jetzt. Der Skifahrer klagt auf 3,1 Millionen Dollar Schmerzensgeld.

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Salt Lake City. Die Hollywood-Schauspielerin Gwyneth Paltrow wehrt sich gegen eine Klage wegen eines angeblichen Skiunfalls im US-Staat Utah im Jahr 2016. Es stimme nicht, dass sie einen anderen Skifahrer niedergefahren habe, erklärten Paltrows Anwälte in einer am Mittwoch eingereichten Gegenklage. Vielmehr habe der Mann sie von hinten gerammt und sie zum Stürzen gebracht.

Paltrow war am 26. Februar 2016 mit ihrer Familie auf einer Anfängerpiste im Skigebiet Deer Valley Resort in Park City unterwegs, als es zu dem Zusammenprall kam. Fast drei Jahre später, am 29. Januar 2019, reichte der andere Skifahrer Klage ein und behauptete, Paltrow habe die Kontrolle verloren, ihn niedergefahren und dann mit einer Gehirnerschütterung und vier gebrochenen Rippen am Hang zurückgelassen.

Paltrow äußert sich erstmals zu dem Skiunfall

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Ganz anders stellten das Paltrows Anwälte dar, die in ihrer Gegenklage erstmals detailliert zu den Vorwürfen Stellung bezogen. Ihnen zufolge pflügte der andere Skifahrer die Schauspielerin mit seiner vollen Körpermasse nieder. Er habe sich danach noch bei Paltrow entschuldigt und ihr gesagt, dass ihm nichts passiert sei. Die Schauspielerin selbst sei so schockiert gewesen, dass sie an dem Tag nicht mehr weiter gefahren sei.

Der andere Skifahrer will von Paltrow 3,1 Millionen Dollar Schmerzensgeld. Auf die Frage, warum er erst drei Jahre später Klage eingereicht habe, sagte den pensionierte Optiker, er habe Probleme mit Anwälten gehabt und wegen der Gehirnerschütterung nicht richtig funktioniert.

Von RND/dpa