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Gruppenvergewaltigung in Indien: 19-Jährige nach brutaler sexueller Gewalt getötet

  • Nach einer Gruppenvergewaltigung in Indien ist junge Frau (19) getötet worden.
  • Die vier mutmaßlichen Täter seien laut Polizei bereits festgenommen worden.
  • Die Verdächtigen sollen das Opfer nackt, blutend, mit gespaltener Zunge und einem gebrochenem Rückgrat zurückgelassen haben.
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Neu Dehli. Eine Gruppenvergewaltigung und der Tod einer jungen Frau haben in Indien Entsetzen ausgelöst. Mehrere Politiker und Aktivisten forderten am Mittwoch Gerechtigkeit für das 19-jährige Opfer. Die Frau war am 14. September von vier Männern im indischen Staat Uttar Pradesh vergewaltigt worden. Wie ihre Familie örtlichen Medien sagte, wurde der Teenager nackt, blutend und mit gespaltener Zunge sowie gebrochenem Rückgrat in einem Feld vor ihrem Zuhause gefunden. Sie starb am Dienstag.

Die Frau gehörte der niedrigsten Kaste in Indien an. Die vier mutmaßlichen Vergewaltiger, die alle aus einer höheren Kaste stammen sollen, wurden laut Polizei festgenommen. Der Regierungschef von Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, beauftragte Sonderermittler mit dem Fall. Die Polizei nahm in Neu Delhi außerdem Frauenrechtlerinnen fest, die Slogans gegen Adityanath und den indischen Premierminister Narendra Modi riefen.

13-jähriges Mädchen im August getötet

Der Fall ist der jüngste von brutaler sexueller Gewalt gegen Frauen in Indien. Im August wurde ein 13-jähriges Mädchen in Uttar Pradesh vergewaltigt und getötet, das der gleichen Kaste wie die 19-Jährige angehörte, den Dalit - früher auch “Unberührbare” genannt. Im Dezember starb eine 23-jährige Frau der Dalit, die von Männern in Brand gesteckt wurde, als sie vor Gericht Vergewaltigungsvorwürfe erheben wollte. Fest eingeprägt hat sich die Gruppenvergewaltigung und Tötung einer 23-jährigen Studentin in Neu Delhi 2012.

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Für Aufsehen sorgte nun auch die eilige Einäscherung der Leiche der 19-Jährigen. Der Chef der oppositionellen Kongresspartei, Rahul Gandhi, beschrieb das Vorgehen als "missbräuchlich und ungerecht". Die Familie des Opfers gab an, die Polizei habe ihr nicht erlaubt, letzte Riten vorzunehmen. Vikrant Veer von der Polizei bestritt die Vorwürfe.

RND/AP

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