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Großfeuer: Autofahrer und Passanten behinderten Einsatzkräfte bei der Arbeit

  • Bei einem Großfeuer in Schleswig-Holstein haben Autofahrer und Passanten die Löscharbeiten behindert.
  • Sie hatten unter anderem wissentlich Absperrungen durchbrochen.
  • Ein Mann wurde bei dem Brand schwer verletzt.
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In Neumünster in Schleswig-Holstein ist es am Samstagnachmittag zu einem Großbrand gekommen, bei dem Autofahrer und Passanten die Einsatzkräfte bei der Arbeit behinderten. Das berichten die “Kieler Nachrichten” (KN). Demnach schlugen beim Eintreffen der Einsatzkräfte die Flammen schon wie ein Feuerball aus den Fenstern im ersten Obergeschoss, ein Anwohner war in Gefahr. Von neun sich im befindenden Haus hatten sich acht allerdings schon selbst in Sicherheit gebracht.

Der verbliebene Bewohner der betroffenen Wohnung war laut KN vor dem Feuer auf einen Dachvorsprung geflüchtet und wurde von dort mit einer Steckleiter gerettet. Er erlitt demnach schwerste Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer halben Stunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht, es folgten Nachlöscharbeiten. An der Einsatzstelle hatten allerdings Passanten und Fahrzeuge die Einsatzkräfte behindert und Absperrungen wissentlich durchbrochen.

Appell an Bevölkerung: Einsatzpersonal nicht behindern

“Daher nochmal der Aufruf im Sinne aller Einsatzkräfte und Betroffenen: Bei Einsätzen ist das Einsatzpersonal in keiner Art und Weise zu behindern, Absperrungen müssen geachtet und Anweisungen Folge geleistet werden”, appellierte Thomas Nyfeler, stellvertretender Sprecher des Stabes der Berufsfeuerwehr Neumünster, gegenüber der KN an die Bevölkerung.

RND/hsc

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