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Großbritannien macht auf: Ansturm auf Pubs, Schlangen vor Geschäften

Menschen laufen am Montag über die Oxford Street in London, um in die öffnenden Geschäfte zu kommen.

London.Nach Monaten des Lockdowns dürfen sich die Menschen in England seit Montag über deutlich mehr Freiheiten freuen. Neben Biergärten und anderer Außengastronomie dürfen auch Friseure, Geschäfte, Fitnessstudios und Zoos wieder öffnen. Vor einigen Geschäften gab es lange Schlangen, unter anderem in der Londoner Oxford Street. Pubs und Restaurants, bei denen es einen Außenbereich für Gäste gibt, berichteten über zahlreiche Reservierungen.

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Amy Smith sagte bei einem Friseur in Birmingham, sie sei begeistert, sich endlich die Haare schneiden zu lassen. „Es ist großartig hier zu sein, ich nutze jetzt seit einigen Monaten diesen seltsamen kleinen Knoten oben.“

Boris Johnson: „Wichtiger Schritt auf unserem Weg Richtung Freiheit“

Premierminister Boris Johnson bezeichnete die Lockerungen als „wichtigen Schritt auf unserem Weg Richtung Freiheit“. Er rief seine Landsleute jedoch dazu auf, vorsichtig zu bleiben und nicht über die Stränge zu schlagen.

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In Innenräumen dürfen Gastronomen noch keine Gäste empfangen, genauso wie private Treffen drinnen noch bis mindestens Mai verboten bleiben. Johnson verhängt die Corona-Maßnahmen nur für England - Schottland, Wales und Nordirland fahren jedoch einen ähnlichen Kurs.

England: Pubs und Restaurants dürfen wieder öffnen

Nach fast vier Monaten dürfen Einzelhandel, Pubs und Restaurants, sowie Friseure und Kosmetiksalons wieder öffnen und Kunden empfangen.

Bereits in der Nacht nutzten einige Betriebe die neuen Lockerungen aus: Friseure schnitten den ersten Kundinnen bereits um kurz nach Mitternacht die Haare, auch ein Pub im Südosten von London schenkte noch in der Nacht trotz kühlen Temperaturen die ersten Getränke aus - vor einigen der Lokalen bildeten sich lange Schlangen. Das selbe Bild herrschte am Vormittag vor vielen Geschäften etwa in London.

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Johnson hat sein erstes Pint, das er eigentlich am Montagabend „vorsichtig, aber unwiderruflich“ an seine Lippen führen wollte, nach dem Tod von Prinz Philip verschoben. Das Land befindet sich in einer achttägigen Phase der Staatstrauer.

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Dank der weit fortgeschrittenen Impfkampagne und dem langen, harten Lockdown hat sich die Corona-Infektionslage in Großbritannien mittlerweile deutlich entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei knapp 30 Fällen pro 100.000 Einwohnern.

RND/dpa/AP/seb

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