Großangelegte Razzia: Kinderpornografie-Plattform abgeschaltet

  • Nach einer großangelegten Razzia haben Ermittler eine Kinderporno-Plattform vom Netz genomen.
  • Deren Nutzer sollen sich dort möglicherweise auch zum sexuellen Missbrauch verabredet haben.
  • Insgesamt 26 Häuser und Wohnungen hatten die Beamten durchsucht.
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Frankfurt/Main. Ermittler haben nach einer Razzia in sieben Bundesländern eine Plattform für die Verbreitung von Kinderpornografie abgeschaltet. Neun Verdächtige sollen über eine Darknetplattform kinder- und jugendpornografische Schriften ausgetauscht haben.

Als Drahtzieher gilt ein 43 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg). Er soll die Plattform "Tor Chat Directory" betrieben haben, wie die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Montag mitteilte. Den Server entdeckten die Ermittler in Frankfurt und schalteten ihn ab.

Den Ermittlungen zufolge tauschten sie nicht nur pornografische Schriften aus sondern verabredeten sich möglicherweise auch zum sexuellen Missbrauch von Kindern.

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26 Häuser durchsucht

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Bei der Razzia am Mittwoch vergangener Woche wurden insgesamt 26 Häuser und Wohnungen in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchsucht. Festnahmen gab es keine. Die mutmaßlichen Nutzer der Plattform sind zwischen 35 und 61 Jahre alt. Die beiden Verdächtigen aus Hessen stammen aus dem Landkreis Offenbach und dem Landkreis Groß-Gerau.

RND/dpa

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