Giftige Spinne am Rhein entdeckt - sie kam mit Olivenbäumen nach Deutschland

In einem Gewächshaus am Niederrhein wurde eine seltene giftige Spinne entdeckt, die normalerweise in Italien, Spanien und Portugal beheimatet ist. Nach Viersen soll sie vermutlich mit Olivenbäumen gekommen sein. Zum Glück wurde niemand gebissen.

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Viersen/Gelsenkirchen. Als ihre Heimat gelten Italien, Spanien und Portugal - und doch wurde eine seltene giftige Spinne in einem Gewächshaus am Niederrhein entdeckt. Das Tier wurde der Feuerwehr Viersen übergeben. Es ist vermutlich mit Olivenbäumen nach Deutschland gereist, wie ein Sprecher des Kreises Viersen am Donnerstag sagte. Das Tier mit den kräftigen behaarten Beinen befinde sich jetzt in der Obhut eines Spinnenexperten in Gelsenkirchen, von dem der Kreis nun weitere Informationen erhoffe.

Nach den ersten Erkenntnissen handele es sich um ein Exemplar der Macrothele calpeiana, der einzigen artengeschützten Spinnenart in Europa. In Deutschland sei sie nicht heimisch. Der Biss dieser Trichterspinne könne zu starken, stundenlangen Schmerzen führen. Aktuell sieht der Kreis Viersen keinen weiteren Handlungsbedarf in dem Fall. Ein Mann hatte das Tier entdeckt und abgegeben. Deshalb waren am Wochenende Mitarbeiter des Kreises eingeschaltet worden.

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RND/dpa

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