Gewalttat nach „Wiesn-Anstich“ - Mann niedergestochen

  • Zwei Jugendliche sollen einen Mann am Rande eines „Wiesn-Anstichs“ bei München niedergestochen haben.
  • Im Rahmen einer Ersatzveranstaltung für das abgesagte Oktoberfest soll es aus noch unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung gekommen sein.
  • Aus einem Handgemenge heraus sei dann ein 23-Jähriger mit einem Messer mehrfach in Hals und Oberkörper gestochen worden.
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Straßlach-Dingharting. Am Rande eines „Wiesn-Anstichs“ in der Nähe von München sollen zwei Jugendliche einen Mann niedergestochen haben. Nach Polizeiangaben vom Montag fand am Samstagabend in einer Gaststätte in Straßlach-Dingharting eine Ersatzveranstaltung für den Auftakt des abgesagten Oktoberfests statt. Als zwei Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen das Lokal verließen, seien sie aus zunächst unklaren Gründen auf der Straße in Streit geraten.

Aus einem Handgemenge heraus sei dann ein 23-Jähriger mit einem Messer mehrfach in Hals und Oberkörper gestochen worden, hieß es. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde im Krankenhaus chirurgisch behandelt. Wenig später nahm die Polizei in der Nähe des Tatorts zwei 17 Jahre alte Tatverdächtige fest. Gegen sie wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Einer der beiden Verdächtigen sitzt den Angaben zufolge inzwischen in Untersuchungshaft.

RND/dpa

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