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Gewalt gegen Bahn-Mitarbeiter: Eisenbahngewerkschaft fordert Datenbank

  • Angesichts zunehmender Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft eine bundesweite Datenbank für Übergriffe.
  • In den Zügen herrsche ein Klima der Angst.
  • “Es ist Zeit für einen gesellschaftlichen Aufschrei”, so die Eisenbahner.
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Frankfurt/Main. Angesichts zunehmender Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft eine bundesweite Datenbank. In ihr sollen alle Übergriffe, die im Bus- und Bahnbereich gemeldet werden, festgehalten werden. “So lassen sich schnell Problemlinien erkennen, auf denen möglicherweise zusätzliches Personal, insbesondere aus dem Bereich Sicherheit, eingesetzt werden sollte”, sagte Gewerkschaftsvorstand Kristian Loroch am Mittwoch in Frankfurt.

Die meisten Fahrgäste begegneten den Kollegen mit Respekt. Die wenigen anderen aber "sorgen für ein Klima der Angst und der Verunsicherung - oder werden sogar übergriffig. Und das werden leider immer mehr", sagte Loroch.

“Zeit für einen Gesellschaftlichen Aufschrei"

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Weil Gewalt nicht nur die Verkehrsbranche trifft, beteiligen sich die Eisenbahner an der Initiative "Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch" des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Deren Ziel sei es, Hilfestellung zu leisten und mit Prävention Aggression vorzubeugen.

Dabei allein dürfe es aber nicht bleiben, finden die Eisenbahner: “Aus unserer Sicht ist es Zeit für einen gesellschaftlichen Aufschrei. Wir alle müssen miteinander für eine sichere Mobilität eintreten und dürfen die Augen vor Übergriffen nicht länger verschließen.”

RND/dpa

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