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Getötete Nerze könnten Grundwasser vergiften – Dänemark erwägt Exhumierung

  • Die in Dänemark getöteten Nerze könnten womöglich wieder ausgegraben werden.
  • Politiker befürchten, dass beim Verwesungsprozess Schadstoffe ins Trinkwasser gelangen könnten.
  • Jetzt wird darüber nachgedacht, die Tiere zu verbrennen.
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Holstebro. Tausende Nerze sind in Dänemark wegen eines mutierten Coronavirus getötet worden. Jetzt könnten sie womöglich wieder aus ihren Gräbern geholt werden. Der Grund: Mehrere Parteien im Parlament befürchten, sie könnten das Grundwasser verseuchen – und erwägen die Exhumierung.

Die Politiker glauben, dass die gekeulten Pelztiere beim Verwesungsprozess Phosphor und Stickstoff absondern könnten und damit Trink- und Badegewässer verunreinigen könnten. Die politische Mehrheit spricht sich daher für das Ausgraben der Tiere aus. Auch Landwirtschaftsminister Rasmus Prehn befürwortet das.

Nerze gelangen wieder an Oberfläche

Wie der Fernsehsender TV2 berichtet, wolle man nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden prüfen, ob das Ausgraben und anschließende Verbrennen der Tiere das richtige Vorgehen sei. Der Schritt wäre nur mit Zustimmung der dänischen Umweltbehörde möglich.

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Die Massenkeulung der Tiere hatte schon vor einigen Tagen für erste Probleme gesorgt. Aufnahmen zeigen, wie die Tiere wegen sich ausdehnender Gase wieder an die Oberfläche ihrer Gräber gelangt waren.

RND/msc

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