Gestohlenes Heinz-Erhardt-Denkmal steht wieder

  • Rund drei Wochen lang fehlte von dem Heinz-Erhardt-Denkmal in Göttingen jede Spur - bis es plötzlich wieder auftauchte.
  • Nun wurde das Denkmal wieder aufgebaut - nicht ohne einen kleinen Festakt zur Feier des Tages.
  • Die Standfigur zeigt, wie Erhardt in der Rolle des Polizisten Eberhard Dobermann im Film “Natürlich die Autofahrer” den Verkehr regelt.
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Göttingen. Knapp zwei Monate nach dem Diebstahl steht das vermutlich bundesweit einzige Heinz-Erhardt-Denkmal wieder auf seinem angestammten Platz in Göttingen. Die Rückkehr der Stele sei am Dienstag mit einem kleinen Festakt gefeiert worden, sagte ein Stadtsprecher. Der Diebstahl des Denkmals im September hatte viel Wirbel ausgelöst.

Die Figur des beliebten Komikers war drei Wochen lang verschwunden, bevor eine Spaziergängerin die beschädigte Stele auf dem Stadtwall wiederfand. Inzwischen sei das Denkmal repariert und verstärkt worden, damit es besser vor Diebstählen geschützt ist, sagte der Stadtsprecher. Das Standbild war 2003 aufgestellt worden. Es zeigt, wie Erhardt (1909-1979) in der Rolle des Polizisten Eberhard Dobermann im Film "Natürlich die Autofahrer" den Verkehr regelt.

Figur wiegt rund 20 Kilogramm

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Die etwa zwei Meter hohe Standfigur aus Plexiglas wiegt rund 20 Kilogramm. Sie erinnert auch an Göttingens Zeit als Filmstadt. Allein Heinz Erhardt, der 1979 im Alter von 70 Jahren in Hamburg starb, drehte zwischen 1956 und 1960 insgesamt acht Filme in der südniedersächsischen Universitätsstadt. Von den Dieben, die Heinz Erhardt vom Sockel rissen, fehlt nach Angaben der Polizei jede Spur.

RND/dpa