Gestohlenes Heinz-Erhardt-Denkmal ist wieder da

Vor drei Wochen war das Heinz-Erhardt-Denkmal in Göttingen verschwunden – jetzt ist es plötzlich wieder aufgetaucht. Doch der Fall wirft weiter viele Fragen auf.

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Göttingen. Rund drei Wochen lang fehlte von dem Heinz-Erhardt-Denkmal in Göttingen jede Spur – jetzt ist es plötzlich wieder aufgetaucht. Unbekannte hatten das zwei Meter hohe und rund 20 Kilogramm schwere Denkmal von seinem Sockel gerissen und geklaut. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Eine Spaziergängerin habe die Figur nun entdeckt, angelehnt an einem Baum in der Innenstadt, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Fundort war in der Nähe des Alten Botanischen Gartens. Von dort aus nahmen die Beamten das Denkmal, das Erhard in der Rolle des Verkehrspolizisten Eberhard Dobermann zeigt, in Obhut und transportierten es zur Wache.

Denkmal auch an anderen Orten gesichtet

„Es ist auch nicht stark beschädigt, nur am Fuß ist es etwas verbogen“, ergänzte die Sprecherin. Zwischenzeitlich soll der Dobermann sogar an anderen Orten gesichtet worden sein – unter anderem hatte er vorher an anderen Bäumen gestanden. Die Polizei informierte aber niemand. „Erst der Anruf der Spaziergängerin brachte um 15 Uhr das Happy End“, teilte die Polizei weiter mit. Wie die Figur am Montag dort hinkam, ist noch völlig unklar. Derzeit befindet sie sich noch auf der Polizeiwache, soll aber bald an die Stadt Göttingen übergeben werden. Die Polizei fahndet weiter nach den Tätern.

Das Denkmal wurde 2003 aufgestellt und erinnert an die Figur des Verkehrspolizisten Dobermann aus dem Film „Natürlich die Autofahrer“ von 1959, der in Göttingen gedreht wurde.

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RND/dpa