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Gericht entscheidet: Schwer kranke Frida bekommt 2-Millionen-Euro-Spritze

  • Auf diese Nachricht haben Fridas Eltern sehnlichst gewartet.
  • Ein Gericht entschied am Dienstag, dass das fast zweijährige Mädchen das teuerste Medikament der Welt bekommt.
  • Sie leidet an spinaler Muskelatrophie.
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Liebenwalde. Sie hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, doch nun ist es doch noch passiert: Das Sozialgericht Neuruppin hat einem Eilantrag einer aus Liebenwalde in Brandenburg stammenden Familie stattgegeben – und entschieden, dass die fast zweijährige, an spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankte Frida das teuerste Medikament der Welt von der Krankenkasse bezahlt bekommt. Das berichtet die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ).

Das vom Pharmaunternehmen Novartis entwickelte Arzneimittel soll demnach den Fortgang der Krankheit ausbremsen und die Lebensqualität der kleinen Frida erheblich verbessern. Doch das auf dem Markt recht neue Mittel gilt mit Kosten von 2 Millionen Euro pro Spritze als eines der teuersten der Welt – und muss innerhalb der ersten zwei Lebensjahre angewendet werden. Frida feiert laut MAZ am 20. Februar ihren zweiten Geburtstag – die Entscheidung kam also in letzter Minute.

Eltern sind unfassbar glücklich

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„Wir können es kaum glauben“, sagt der Vater der kleinen Frida, Paul S., am Dienstagabend der Zeitung. „Unsere Ärztin hat die Nachricht dann als Erste erhalten. Das Medikament muss ja schnellstmöglich bestellt werden, da der Transport aus den USA noch mehrere Tage dauert.“

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RND/hsc

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