Geplatzter Reifen: Privatjet muss auf Bodensee-Airport notlanden

  • Eine Privatmaschine mit acht Personen an Bord musste am Donnerstag auf dem Bodensee-Airport Friedrichshafen wegen eines geplatzten Reifens notlanden.
  • Der Jet war zuvor in Bulgarien gestartet.
  • Ziel des Charterflugs war Wien.
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Friedrichshafen. Auf dem Bodensee-Airport Friedrichshafen ist am Donnerstag eine in Bulgarien gestartete Privatmaschine mit acht Personen an Bord notgelandet, weil ein Reifen geplatzt war. Die neunsitzige Maschine vom Typ Embraer Phenom 300 war in Plowdiw, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, zu einem Charterflug mit dem Ziel Wien gestartet und sollte danach noch nach Rostock fliegen, wie es von der Polizei in Ravensburg hieß.

Schaden an Maschine und Landebahn beträgt rund 100.000 Euro

Die beiden Piloten stellten demnach aber schon kurz nach dem Start einen Fahrwerksschaden fest. „Die Piloten entschlossen sich zum Flug nach Friedrichshafen aufgrund des hier ansässigen Technikbetriebs, der das Flugzeug regelmäßig betreut“, teilte der Bodensee-Airport am Donnerstag mit.

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Am Flughafen Friedrichshafen sei Alarm ausgelöst und die Feuerwehr aktiviert worden. Das Flugzeug sei aber trotz eines geplatzen Reifens ohne größere Schwierigkeiten gegen 16.05 Uhr gelandet. Verletzt wurde niemand.

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Für die Bergung des Business-Jets sei der Flughafen für rund eine Stunde für weitere An- und Abflüge gesperrt gewesen. Laut Polizei wurde der Schaden an Maschine und Landebahn auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Die Unterlagen gingen routinemäßig zur weiteren Untersuchung an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU).

RND/dpa

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